Sirenenprobe: Pannen in der Steiermark

Sonst kaum Ausfälle

Sirenenprobe: Pannen in der Steiermark

Im Rahmen des jährlichen bundesweiten Zivilschutz-Probealarms haben am Samstag zwischen 12.00 und 13.00 Uhr 99,29 Prozent aller Sirenen im Land geheult. 58 blieben stumm, davon aber gleich 30 im steirischen Bezirk Leoben. "Die Sirenen funktionieren, aber die Durchschaltung hat nicht geklappt", hieß es bei der Landeswarnzentrale. Das Problem werde rasch behoben. Im Burgenland gab es keinen einzigen Ausfall, so das Innenministerium.

Insgesamt standen 8.193 Sirenen auf dem Prüfstand, berichtete Rudolf Gollia vom Innenministerium. Der Probealarm diente einerseits zur Kontrolle der technischen Einrichtungen, andererseits soll die Bevölkerung mit den drei Signalen "Warnung" (drei Minuten gleichbleibender Dauerton), "Alarm" (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) und "Entwarnung" (eine Minute gleichbleibender Dauerton) vertraut gemacht werden.

Die Ergebnisse nach Bundesländern:


Bundesland         Sirenenanzahl     Ausfälle

Wien                        181           1
Niederösterreich          2.450           3
Oberösterreich            1.410           1
Salzburg                    491           2
Tirol                       975           4
Vorarlberg                  198           1
Burgenland                  325           0
Steiermark                1.300          38
Kärnten                     863           8

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