So erlebten wir den G-20-Horror

WEGA-Polizist zu Hamburg

So erlebten wir den G-20-Horror

Abgefackelte Autos, verwüstete Straßenzüge, Randalierer, die mit Metallgeschossen und Molotowcocktails auf Uniformierte zielten. Autonome Randalierer gingen beim G-20-Gipfel in Hamburg brutal wie nie auf die Polizei los. „Wir waren absolute Hass-Objekte“, sagte Ernst Albrecht, Kommandant der Sondereinheit WEGA zu ÖSTERREICH.

Randale

Er und seine 73 WEGA-Kollegen waren an vorderster Front, als rund 1.500 Randalierer des Schwarzen Blocks – darunter auch Österreicher (siehe rechts) – das Hamburger Schanzenviertel in Brand setzten. Sie zogen durch die Straßen, griffen immer wieder ­Polizisten an. Splitter und Pflastersteine flogen, überall war Feuer und Rauch. „Das waren bürgerkriegsähnliche Zustände“, so der WEGA-Chef.

Fünf Verletzte

Insgesamt 215 österreichische Beamte von WEGA und Cobra unterstützten die rund 20.000 deutschen Polizisten. Fünf von ihnen wurden so schwer verletzt, dass sie zeitweise ausfielen. „In Wahrheit wurde aber das halbe Kontingent verletzt“, so Albrecht.

Gewaltorgie

„Mit deutscher Perfektion“ hätten sich die Autonomen auf die Gewalt­orgie vorbereitet. Pflastersteine wurden hinter Barrikaden gebunkert, Betonplatten auf Hausdächer getragen, um sie auf Polizisten am Boden zu werfen. „Das war lebensgefährlich“, sagt er. An Schlaf sei nicht zu denken gewesen. „Die wollten uns zermürben“, sagt Albrecht. Er nannte es „eine Erfahrung, die man nicht jeden Tag machen möchte“. (baa)

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