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300.000 Euro auf Ecken und Elfer

So fies lief der Wettskandal

300.000 Euro auf Ecken und Elfer

Welche Mannschaft hat die nächste Ecke? Welches Team erhält den ersten Elfmeter im Spiel? Wer gewinnt die zweite Halbzeit?
Auf solche Ereignisse sollen die albanischen Wett-Paten Ilir N. (52) und Arben T. (43) bis zu 300.000 Euro gesetzt haben. Ging eine Wette auf, kassierte der involvierte Kicker 25.000 Euro Prämie. Wie beim Spiel vom 31. März 2012 Wacker Innsbruck gegen Kapfenberger SV. Vorgabe war, dass die Steirer die 2. Spielhälfte verlieren. Halbzeitstand war aus KSV-Sicht 0:1, und das Match ging 0:2 verloren. Vollste Zufriedenheit bei den Manipulatoren.

Klappte es einmal nicht, setzte es Sanktionen
Klappte es einmal nicht, setzte es Sanktionen. So soll einem Spieler der Pass abgenommen worden sein, danach soll er in einem Hinterzimmer in Tirana eingesperrt und zu einem Notar geschleppt worden sein, dort musste er einen Schuldschein unterschreiben. Wie berichtet sollen seit 2004 insgesamt 17 Spiele der ersten beiden Ligen manipuliert worden sein. Ex-ÖFB-Kicker Sanel Kuljic soll mit zwei Albanern Auftraggeber gewesen sein. Ex-Grödig-Star Dominique Taboga (31) und Ex-Klagenfurt Kicker Johannes Lamprecht sitzen hinter Gittern. Sie sollen auch schwer mit drin hängen. 30 Profi- und Ex-Profi-Spieler stehen im Fahnder-Visier. Für alle genannten gilt die Unschuldsvermutung.

(lam)

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