Sonderthema:

Promi-Arzt in Nobel-Villa überfallen

"So trickste ich die Räuber aus"

Prof. Dr. Ihor H. (64) ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie. Dafür braucht er eine besonders ruhige Hand. Doch auch sonst scheint der Uni-Professor Nerven wie Drahtseile zu haben und ziemlich cool zu sein. Mit Psychotricks schaffte er es am Dienstagabend bei dem brutalen Überfall auf seine Villa, noch Schlimmeres zu verhindern.

Opfer: "Die dachten,
ich sei ein Landsmann"
Wie berichtet, war ein vermummtes Trio in das noble Döblinger Anwesen eingedrungen, hatte die Gattin des Professors überwältigt. Sie schlugen die 70-Jährige, fesselten sie, sperrten das Opfer im WC ein.

Als ihr Mann eine Stunde später nach Hause kam, wurde auch er überwältigt. „Sie haben mir ins Gesicht und in die Rippen geschlagen. Dann haben sie mich an Händen und Füßen gefesselt“, schilderte Ihor H. gegenüber ÖSTERREICH.

Er ist überzeugt: Die Täter wollten seine Frau entführen oder gar umbringen. Da begann der Promi-Arzt mit seinen kleinen Tricks. Er sprach Albanisch, so wie zwei der Täter, dann wieder gebrochen Deutsch. „Die dachten, ich sei ein Landsmann“, sagt er. Mit einem der Einbrecher, der auf ihn aufpassen sollte, hat er sich quasi angefreundet. „Ich zeigte ihm gegenüber Verständnis“, so der Mediziner. Sein Kontrahent lockerte die Fesseln und das Klebeband über dem Mund. Ihor H.: „Er sagte, ich sei ein guter Mann, ein guter Doktor.“

Als das Trio mit Bargeld und Schmuck geflüchtet war, konnte sich Ihor H. ganz leicht befreien.

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