Sohn prügelt Eltern ins Spital: Einweisung

Laut Gutachten: Unberechenbar

Sohn prügelt Eltern ins Spital: Einweisung

Der Beschuldigte, der aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme (er leidet seit seiner Jugend an einer ausgeprägten Schizophrenie) nie einem Beruf nachging, hatte bis zuletzt bei seinen Eltern in Wien-Hernals gewohnt.

Am 16. Dezember soll er erstmals ausgerastet sein und seinen Vater (72) mit einem Hammer attackiert haben. Da der Vater nur leicht verletzt wurde und gegen seinen Sohn nicht aussagen wollte, blieb der 31-Jährige auf freiem Fuß.

Sohn ging mit Holzhocker auf seine Eltern los
Bereits am 4. Jänner rastete der Angeklagte erneut aus. Er soll mit einem Holzschemel solange auf seine Eltern eingeprügelt haben, bis der Hocker zu Bruch ging.

Die Mutter (70) erlitt eine Rissquetschwunde und eine Schädelprellung, ihr Gatte eine Schulterprellung. Laut einer Gutachterin, die die Untersuchung aus Sicherheitsgründen unter Überwachung durchführte, sei der Angeklagte ohne Behandlung unberechenbar. Der Wiener wurde – nicht rechtskräftig – in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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