Spielschulden: Selbstmord im Parlament

Haustechniker erhängt

Spielschulden: Selbstmord im Parlament

Schock für die technischen Mitarbeiter des Hohen Hauses am Ring: Am Montag wurden sie über den Freitod eines geschätzten und beliebten Kollegen informiert. Ein Haustechniker hatte sich am Wochenende im Seitenboden des Parlaments erhängt.

Der Mittdreißiger hatte seit Langem als Elektriker im Parlament gearbeitet, galt als äußerst hilfsbereit und zuverlässig. Doch von seinen privaten Problemen wussten die wenigsten Kollegen. Nach ÖSTERREICH-Informationen war der zweifache Familienvater, der neben seiner Frau einen Sohn (4) und eine Tochter (2) hinterlässt, spielsüchtig.

Diese Sucht soll ihn in die Verzweiflung getrieben haben. „Er hatte sehr hohe Schulden und wusste nicht mehr ein noch aus“, sagt ein Bekannter über den Haustechniker.

Security entdeckte 
toten Mitarbeiter
Seine Leiche wurde am Samstag durch Mitarbeiter der Parlaments-Security am seitlichen Dachboden entdeckt. Helfen konnten sie nicht mehr. Parlamentssprecher Rudolf Gollia am Dienstag zu ÖSTERREICH: „Es ist tragisch, dass sich einer unserer Mitarbeiter das Leben genommen hat. Wir trauern mit seiner Familie.“

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