Strache hofft bei Fischer auf SP-Umdenken

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Strache hofft bei Fischer auf SP-Umdenken

FPÖ-Chef Heinz Christian Strache hat am Mittwochnachmittag den Reigen der Parteichef-Besuche bei Bundespräsident Heinz Fischer fortgesetzt. Nach seiner gut einstündige Unterredung mit dem Staatsoberhaupt betonte Strache einmal mehr, dass es Zeit sei, dass die SPÖ die Ausgrenzung der FPÖ beende.

Diashow Strache zu Gast bei BP Fischer

Strache zu Gast bei BP Fischer

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Strache sagte nach seinem Treffen mit Fischer, dieser habe ihm im vertraulichen Gespräch erklärt, dass er die stimmenstärksten Partei - die SPÖ - mit der Regierungsbildung beauftragen werde. Dies sei eine gut gelebte jahrzehntelange Tradition, so Strache.

Ausgrenzung durch SPÖ
Die Frage werde sein, ob die SPÖ endlich die Ausgrenzung der Freiheitlichen beende. "Es sollte Normalität einkehren", so der Parteiobmann. Dies habe er auch den Präsidenten gegenüber gesagt. Er habe Fischer auch ersucht, sich dafür einzusetzen, dass bei der SPÖ diesbezüglich ein Umdenken einsetzt.

Auf die Frage, ob er auch mit der ÖVP Regierungsverhandlungen aufnehmen würde, sagte Strache, er werde "keine Hinterzimmerverhandlungen" und keine "falschen Geheimgespräche" führen. Sollte die SPÖ mit ihrem Auftrag scheitern, werde der Präsident entscheiden, wer dann den Regierungsbildungsauftrag bekommt. Grundsätzlich schließe er eine Regierungsverantwortung nicht aus, denn es sei "notwendig und richtig Verantwortung zu übernehmen". Ob die FPÖ in eine Regierung gehen wird, liege aber an den Partnern. Er werde dies aber "nicht um jeden Preis" tun. Außerdem könne man Verantwortung auch aus der Opposition heraus leben, sagte Strache.

"Manchmal kommt man auch zu früh"
Strache war bereits eine halbe Stunde zu früh vor der Präsidentschaftskanzlei vorgefahren. Nach dem Gespräch kommentierte er den Terminirrtum mit einem Lächeln: "Manchmal kommt man auch früh."

Die Besuche bei Fischer werden am Donnerstag mit NEOS-Chef Matthias Strolz fortgesetzt. Am Freitag steht dann ein Gespräch mit Grünen-Chefin Eva Glawischnig am Programm. Einen Termin mit Frank Stronach gibt es bisher noch nicht.

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