Täter kam mit 8 Jahren Haft davon

Frau erwürgt

Täter kam mit 8 Jahren Haft davon

Acht Jahre Freiheitsstrafe wegen Totschlag lautete gestern das Urteil am Landesgericht Korneuburg für den 47-jährigen Slowenen Milord K. Ihm wurde vorgeworfen, am 14. Dezember 2009 in einem wüsten Streit seine Frau Mileva K. (39) in der gemeinsamen Wohnung erwürgt zu haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, der Angeklagte nahm Bedenkzeit, der Staatsanwalt gab keine Erklärung ab.

Täter fühlte sich provoziert
Der Staatsanwalt hatte Mord angeklagt, Verteidiger Rudolf Mayer sprach aber in seinem Eröffnungsvortrag von Tötung im Affekt: Die Ehefrau habe seinen Mandanten dadurch provoziert, dass sie ihm an den Kopf warf, beide Töchter (16 und 17) seien nicht von ihm.

Sie sollte nicht mehr reden
Der Angeklagte gab sich vor Richterin Berta Perger geknickt und bekannte sich unter Tränen des Totschlags schuldig und gab an, unter Alkohol und Medikamenten gestanden zu haben. Auf die Frage von Perger, warum er so fest am Hals zudrückte, dass der Ringknorpel mehrfach brach, antwortete Milord K. nur knapp: „Ich wollte, dass sie nicht mehr redet.“

Trennung stand bevor
Die beiden Töchter schilderten im Prozess schluchzend, dass es in der Ehe der Eltern früher nie zu Übergriffen kam, eine Trennung stand aber bevor.

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