Tausende Haushalte immer noch ohne Strom

Wetter-Chaos

Tausende Haushalte immer noch ohne Strom

Nach den starken Schneefällen am Stefanitag sind Freitagabend noch rund 1.500 Haushalte in Osttirol ohne Strom gewesen. Nach Angaben der "Tinetz AG" wurden die Arbeiten durch Straßensperren, Betretungsverbot durch die Lawinenkommission und umstürzende Bäume erschwert. In der Früh waren etwa 3.100 Haushalte von Unterbrechungen der Stromversorgung betroffen gewesen.

Betroffen waren vor allem das Lesachtal und das Villgratental, aber auch Teile des Defereggentales, Tauerntales, Iseltales und Strassen-Abfaltersbach-Anras waren ohne Stromversorgung. Teilweise werden die Arbeiten bis morgen, Samstag, andauern, hieß es.

Straßensperren
Gesperrt wegen umgestürzter Bäume oder Lawinengefahr waren unter anderem die Gailtal Straße (B111) zwischen Kötschach-Mauthen und Tassenbach, die Pustertaler Höhenstraße (L324) zwischen Anras und Asch, die Villgratental Landesstraße (L273) im Bereich Innervillgraten und die Defereggental Straße (L25) ab St. Jakob.

Hohe Lawinengefahr!
Experten warnen vor der Lawinensituation in Tirol und Vorarlberg. Die Gefahr sei verbreitet als erheblich einzustufen, also Stufe "3" der fünfteiligen Skala. Nach den Verwehungen durch den Föhnsturm an den ersten Weihnachtstagen und Neuschnee am Stefanitag ist die Schneedecke labil. Unerfahrenen Wintersportlern raten die Experten "dringend" ab, die gesicherten Pisten zu verlassen. In den besonders neuschneereichen Gebieten sei zudem vereinzelt mit Selbstauslösungen von Lawinen zu rechnen. Diese könnten auch exponierte Verkehrswege gefährden.

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Wetterprognose: So geht es weiter
Von den Winterurlaubern heiß ersehnt, lässt der Winter weiter im Osten mit Schnee und Kälte auf sich warten. Auch am Freitag wird sich laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) nach Auflösung von Restwolken im Westen die Sonne bald durchsetzen. Im Osten und Südosten ist bis zum Vormittag noch Regen und in höheren Lagen Schneefall einzuplanen. Danach wird es aber auch dort blauen Himmel geben.

Samstag: Bis zu 11 Grad
Damit ist es am Samstag in den Niederungen und Becken vorbei: Nebel und Hochnebelfelder werden dominieren. Südlich des Alpenhauptkammes setzt am späteren Nachmittag leichter Regen ein. Oberhalb von etwa 1.000 Metern Seehöhe fällt ein wenig Schnee. Die Tageshöchsttemperaturen werden sich zwischen zwei bis elf Grad einpendeln.

Sonntag: Dichte Wolken
Von Westen her zieht am Sonntag eine Störungszone über Österreich hinweg. Damit überwiegen zunächst verbreitet dichte Wolken. Die Schneefallgrenze liegt dabei zunächst im Norden teils in tiefen Lagen, tagsüber schneit es oberhalb von 500 bis 900 Metern Seehöhe. Im Tagesverlauf lockert es von Westen her jedoch wieder auf, in Vorarlberg und Tirol wird es noch sehr sonnig. Frühtemperaturen zwischen minus drei bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen ein bis sieben Grad.

Montag und Dienstag: Sonne
Auch am Montag lockert es allmählich auf und tagsüber ist es sehr sonnig. Lediglich im Norden und Osten ziehen auch am Nachmittag zeitweise ein paar dichte Wolken durch. Der Dienstag wird ebenfalls blauen Himmel bringen, Wolken sind diesmal im Westen wahrscheinlicher.
 

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