Terror-Alarm an Bord von AUA-Maschine

Polizeieinsatz

Terror-Alarm an Bord von AUA-Maschine

Vermutlich war es Wodka, den die sechs Slowaken vor dem Frühflug der AUA-Maschine nach Moskau zu viel getankt hatten. Die Eishockey-Fans wollten von dort weiter nach Nischni Nowgorod. Dort spielte Slovan Bratislava gegen Torpedo Nischni Nowgorod. Um zehn Uhr sollte der Airbus 320 abheben. Dazu kam es nicht.

Geraucht. Die betrunkenen Eishockey-Fans begannen, auf ihren Sitzen zu rauchen. Der Pilot weigerte sich daraufhin, die Passagiere mit­zunehmen. Beim Aussteigen passierte es dann.

Drohung. Es war eine im wahrsten Sinn des Wortes Schnapsidee. Die Slowaken drohten dem Kapitän: „Wir sind russische Attentäter. Wenn wir nicht mitgenommen werden, sprengen wir die Maschine in die Luft.“

Polizeieinsatz. Die Folge: ein Terror-Alarm. Mehrere Polizisten der Flughafen-Polizei rückten an, führten die Bombendroher ab, nahmen sie in Gewahrsam und verhörten sie. Der Airbus hob inzwischen ohne die sechs Passagiere ab. Die Folge für die „Spaßvögel“: Anzeigen wegen gefährlicher Drohung und Geldstrafen. Am Nachmittag flogen die Slowaken dann mit einer anderen AUA-Maschine nach Moskau.

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