Terror-Verdacht in NÖ: Syrer bleibt in U-Haft

Kein Geständnis

Terror-Verdacht in NÖ: Syrer bleibt in U-Haft

Ein im Februar wegen Terrorverdachts festgenommener 30-jähriger Syrer bleibt in St. Pölten in Untersuchungshaft. Die nächste Haftprüfungsverhandlung findet am 3. April statt, teilte Franz Cutka, Präsident des Landesgerichts St. Pölten, auf Anfrage mit. Der Mann zeige sich weiterhin nicht geständig, hieß es von der Staatsanwaltschaft am Montag.

Ermittlungen laufen

Die Ermittlungen seien noch im Laufen, ließ die Anklagebehörde auf Anfrage wissen. Es bestehe der Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, nämlich der radikalislamischen früheren Al Nusra-Front. Im Zuge der Erhebungen werden unter anderem sichergestellte Datenträger ausgewertet und Texte in arabischer Sprache übersetzt.

Kein konkretes Bedrohungsszenario

Beamte des Sondereinsatzkommandos Cobra hatten den Verdächtigen am 16. Februar im Zentrum der NÖ Landeshauptstadt festgenommen. Der Mann hatte laut Polizeiangaben keinen Widerstand geleistet. Ein konkretes Bedrohungsszenario habe es nicht gegeben, hatte die Staatsanwaltschaft nach der Festnahme mitgeteilt.

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