Top-Jurist richtete Ex-Frau hin

Prozess gegen Wiener

Top-Jurist richtete Ex-Frau hin

Die Anklageschrift gegen den Wiener Top-Juristen Kristoffel G. (37) liest sich wie ein Hinrichtungsprotokoll: Mit sieben Schüssen soll er in Genf seine Ex-Frau im Streit um die gemeinsamen Kinder regelrecht liquidiert haben. Die Schweizer Justiz macht ihm jetzt wegen Mordes den Prozess, am Freitag soll das Urteil fallen.

Laut Anklage soll der Jurist, der zuletzt für das Max-Planck-Institut in Bonn (D) arbeitete, seine geschiedene Frau Tania L. (42) unter einem Vorwand aus ihrer Wohnung gelockt haben. Im Stiegenhaus setzte er ihr seine Pistole an den Kopf und drückte zweimal ab. Als das Opfer blutüberströmt am Boden lag, feuerte Kristoffel G. noch fünfmal auf Tania L. Die Diplomatin war auf der Stele tot.

Im Prozess machte der Angeklalgte bislang ein Blackout geltend. „Ich würde gerne die Fragen beantworten, aber ich kann mich nicht erinnern“, sagte er. Ihm droht jetzt lebenslang, es gilt jedoch die Unschuldsvermutung.

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