Toter bei Cobra-Einsatz in Osttirol

Bei Flucht vor Polizei

© Sommer

Toter bei Cobra-Einsatz in Osttirol

Ein Osttiroler Landwirt hat am Montag einen Großeinsatz der Polizei sowie einen Kärntner Cobra-Einsatz ausgelöst. Der Mann war mit seinem Traktor und einer Faustfeuerwaffe vor den Beamten geflüchtet. Diese hatten ihn wegen eines aufrechten Vorführungsbefehls zum Strafantritt abholen wollen. Auf der Flucht beging er Selbstmord.

Der 54-Jährige sollte am Montag zwangsweise ins Gefängnis in Villach gebracht werden. Um 12.26 Uhr trafen die Beamten am Anwesen des Mannes ein, trafen diesen allerdings nicht mehr an. Er war laut Aussagen von Zeugen vor dem Zugriff der Beamten geflüchtet.

Brauste mit Traktor davon
Im Zuge der ersten Erhebungen wurde den Beamten bekannt, dass der Flüchtige trotz eines bestehenden Waffenverbotes im Besitz einer Faustfeuerwaffe war. Kurz vor dem Eintreffen der Polizei habe er noch in die Luft geschossen und sei dann mit einem Traktor davongebraust, wobei er die Faustfeuerwaffe mit sich führte, berichteten Zeugen. Auch habe er gesagt, dass ihn keiner "kriege".

Aufgrund der Eigen- und Fremdgefährdung wurde eine Großfahndung eingeleitet, an der sich neben Bezirkskräften auch die Cobra Kärnten sowie des LKA Tirol beteiligten. Um 14.39 Uhr wurde der Traktor von einer Polizeistreife im Gemeindegebiet Oberlienz gesichtet. Als die Beamten das Fahrzeug erreichten, stellten sie fest, dass der Flüchtige Suizid verübt hatte.

 

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