Toter bei LKW-Crash im Karawankentunnel

Klagenfurt

Toter bei LKW-Crash im Karawankentunnel

Andrej K. war von Slowenien nach Villach unterwegs gewesen, als es passierte: Sein mit Betonstücken beladener Lkw touchierte zuerst die Tunnelwand des Nordportals. Der 41-Jährige kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Betonsäule. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass er auch noch durch das Brückengeländer brach. Die Fahrerkabine sowie der Motor baumelten in 25 Metern Höhe. Das Gefährt begann sofort zu brennen.

Fahrer sofort tot. Die Feuerwehr musste die Flammen erst unter Kontrolle bringen, um den Lenker über zwei Drehleitern erreichen zu können. Doch der Notarzt konnte nur seinen Tod feststellen. Sieben Feuerwehren sicherten den Lkw und bargen ihn mit starken 90 Mann und 18 Fahrzeugen.

Schwierige Bergung. Die Bergung gestaltete sich schwierig, da man sich über die Stabilität der Galerie nicht im Klaren war. Und: Das Fahrzeug drohte abzustürzen. Erst sieben Stunden nach dem Unfall konnte der Lkw schließlich entfernt werden. Die A 11 war für die gesamte Zeit gesperrt.

(cog)

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