Totes Baby im Zug: Mutter frei

Ermittlungen laufen

Totes Baby im Zug: Mutter frei

Der Fall schockierte ganz Österreich: Eine in Paris lebende Studentin (21), die mit einer Freundin auf einer Reise durch Europa war, brachte Mitte Mai im Railjet 68 zwischen Wien und Linz unbemerkt ihr Baby, einen Buben, zur Welt. Danach soll sie das Neugeborene erstickt und auf der Toilette entsorgt haben.

Die Südkoreanerin war nach mehreren Tagen in Wien gefasst worden und kam in U-Haft. Sie sei davon ausgegangen, dass der Bub bei der Geburt tot gewesen sei, sagte sie bei der Einvernahme. Die Obduktion widerlegte diese Version, dennoch kam die 21-Jährige jetzt frei.

Die Ermittlungen in dem Fall seien noch nicht abgeschlossen, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Daher gibt es auch noch keinen Prozesstermin. Die "Tötung eines Kindes bei der Geburt" wird in Österreich mit maximal fünf Jahren Haft vergleichsweise milde geahndet. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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