Tumulte bei Einreise von 4.000 Menschen in Spielfeld

Steiermark

Tumulte bei Einreise von 4.000 Menschen in Spielfeld

Rund 4.000 Flüchtlinge sind Dienstagabend - für die steirische Exekutive sehr überraschend - in Spielfeld von Slowenien kommend an der Grenze zu Österreich aufgetaucht. Über ihr Eintreffen habe es von den Behörden aus dem Nachbarland keine Information gegeben. Die Menschen drängten in die Steiermark und da viele Hunger hatten, war es bei der Essensausgabe auch zu Tumulten gekommen, so die Polizei.

"Plötzlich" 4.000 Menschen an der Grenze
In der Sammelstelle in Spielfeld waren den ganzen Tag über schon mehrere hunderte Migranten angekommen. Bis 14.00 Uhr waren es zusammen mit Bad Radkersburg etwa 1.400 Schutzsuchende. Doch gegen 17.00 Uhr seien laut Polizeisprecher Wolfgang Braunsar plötzlich und "relativ massiv" etwa 4.000 Leute vor den Barrieren gestanden.

Die Situation sei zu Beginn unübersichtlich gewesen und alle wollten schnell weiter, berichteten die Einsatzkräfte. Tumulte bei der Essensausgabe hätten sich bis in die späten Abendstunden beruhigt. Ein Zug mit rund 500 Flüchtlingen sei ebenfalls schon Richtung Graz losgefahren.

Trotz zweier beheizbarer Großzelte mit Platz für rund 1.000 Menschen müssen nun etwa 3.000 Flüchtlinge im Freien auf die Weiterreise warten. Sie werden vom Roten Kreuz mit Essen versorgt und bekommen medizinische Betreuung. Laut Braunsar sollen sie im Laufe der Nachtstunden mit Bussen in Notquartiere gebracht werden. Gegen 19.00 Uhr hätten keine weiteren Menschen an der Spielfelder Grenze auf die Einreise nach Österreich gewartet.

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