U-Bahn-Bomber
 drohen drei Jahre

U1 / U4

© TZ ÖSTERREICH/Fally

U-Bahn-Bomber
 drohen drei Jahre

Am Dienstag gab es in Wien zwei Bombendrohungen: Eine Bombe sollte am Vormittag in der U6-Station Spittelau explodieren, eine andere am Nachmittag in der U1-Station Reumannplatz. Zum Glück entpuppten sich beide Drohungen als böser Scherz. Der Spittelau-Anrufer konnte festgenommen werden – er ist psychisch gestört. Nach dem zweiten Anrufer wird noch gefahndet.

Kein Kavaliersdelikt
Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen Nachahmungstäter handelt. Jetzt wird versucht, über die Nummer an den Anrufer zu kommen – und ihm droht Gefängnis: „Bombendrohungen sind kein Kavaliersdelikt und können mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden“, so Thomas Vecsey, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien. Und dabei muss es nicht einmal eine Bombe geben – die Androhung reicht aus. Ganz zu schweigen von den hohen Kosten, die durch die notwendigen U-Bahn-Sperren und Evakuierungen entstehen.

Apropos Evakuierung: Ein ‚Wiener Linien‘-Mitarbeiter beschwert sich jetzt: „Beim Bombenalarm wurden zwar alle Fahrgäste herausgeschafft, aber uns ließen sie in den Werkstätten und Stationsräumen – nicht auszudenken, wenn wirklich was explodiert wäre.“

Wieder Störungen
Nach den „Störfällen“ am Dienstag mussten sich auch am Mittwoch die Fahrgäste wieder in Geduld üben: Die U4 fuhr zu Mittag eine Stunde lang nicht – ein erkrankter Fahrgast am Karlsplatz. Wenig später musste ein defekter Zug aus dem Verkehr gezogen werden, wieder mussten die Fahrgäste warten.

Autor: (wih)
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