Uber: Richterin verhängt jetzt Rekord-Strafen

100.000-€-Strafe für Uber-Taxler

Uber: Richterin verhängt jetzt Rekord-Strafen

Per einstweiliger Verfügung gab am Handelsgericht Wien Richterin Sylvia Waldstätten zwei Klägern recht, die mit einem Streitwert von je 32.000 € forderten, dass eine Partner-Firma von Uber in Wien sich an die Taxi-Ordnung zu halten habe. Als Höchststrafe wären sogar 100.000 € möglich gewesen – pro Fall. Der Grund der Klage: Reguläre Taxi-Unternehmen fühlen sich, so Kläger-Anwalt Dieter Heine, schwer benachteiligt, weil Uber-Partner über die Handy-App von Uber Fahrgäste außerhalb ihrer Betriebsstätte rekrutierten.

Weiters seien Uber-Fahrer verpflichtet. nach Ende ihres Auftrags zurück in die Betriebstätte zu fahren und nicht unterwegs weitere Aufträge anzunehmen. Beides sei nur Inhabern von Taxi-Konzessionen, nicht aber Uber-Partnern, die bloß Miet­wagenfirmen seien, gestattet. Das sieht offenbar auch die Richterin so.

Zwickmühle. Anwalt Heine verortet die Uber-Partner jetzt in der Zwickmühle: „Entweder sie zahlen ab sofort Strafen von bis zu 100.000 Euro pro Tag, oder sie bewerben sich um Taxi-Konzessionen. Dann darf Uber aber nicht mehr die gültigen Taxi-Mindestpreise unterfahren.“ Josef Galley

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum  
Es gibt neue Nachrichten