Überfall auf Supermarkt: Verdächtiger geständig

Klosterneuburg

Überfall auf Supermarkt: Verdächtiger geständig

Ein am Mittwoch kurz nach einem gescheiterten Raubüberfall in einem Lebensmittelmarkt in Klosterneuburg (Bezirk Tulln) gefasster Verdächtiger hat die Tat bei seiner Einvernahme gestanden. Allerdings bestritt der 25-jährige Deutsche, einer Angestellten ein Messer am Hals angesetzt zu haben, teilte die NÖ Polizei am Donnerstag mit. Die Frau war nicht verletzt worden, erlitt aber einen Schock.

Die Staatsanwaltschaft Korneuburg ordnete die Einlieferung des Beschuldigten in die Justizanstalt Korneuburg an. Gegen den Mann bestand außerdem in seiner Heimat ein aufrechter Haftbefehl wegen Betrugshandlungen.

Überfall mit Messer

Der Verdächtige hatte das Geschäft gegen 11.30 Uhr betreten, nahm Waren an sich und stellte sich bei der Kassa an. Dort zog er dann ein Messer und forderte die Kassiererin auf, Bargeld in ein von ihm mitgebrachtes Sackerl zu geben. Als die Angestellte sagte, sie könne die Kassenlade nicht öffnen, soll er sie mit dem Messer bedroht haben.

Nach misslungenen Versuchen, die Lade selbst aufzumachen, ergriff er zu Fuß die Flucht. An der daraufhin eingeleiteten Großfahndung beteiligten sich Polizei- und Hundestreifen und ein Hubschrauber des Innenministeriums. Schließlich wurde der Mann in einem der angrenzenden Gärten entdeckt - er hatte sich in einem Holzfass versteckt und ließ sich widerstandslos festnehmen.

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