Unfall-Drama in Klagenfurt: Vater reanimiert Sohn (6)

Zu gerammt

Unfall-Drama in Klagenfurt: Vater reanimiert Sohn (6)

Im Stadtgebiet von Klagenfurt ist am Freitagabend ein Pkw auf einer Eisenbahnkreuzung von einem Zug gerammt und in die Sattnitz geschleudert worden. Der Wagen blieb in dem Abfluss des Wörthersees auf dem Dach liegen, berichtete die Polizei. Der 48-jährige Pkw-Lenker konnte sich selbst befreien und reanimierte anschließend seinen sechsjährigen Sohn. Der Bub befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Eisenbahnkreuzung übersehen

Der 48-jährige Angestellte aus dem Bezirk Klagenfurt übersah um 18.16 Uhr an einer Eisenbahnkreuzung in der Flussgasse den stadteinwärts fahrenden Regionalzug. Der Pkw wurde links hinten von der Lok erfasst und durch die Wucht des Zusammenstoßes in die Sattnitz geschleudert. Der Lenker konnte sich selbst befreien. Gemeinsam mit einem 59-jährigen Passanten barg er seinen Sohn aus dem Fond des Autos durch Durchschneiden des Gurtes am Kindersitz.

Anschließend wurde der Sohn an Ort und Stelle durch den Vater reanimiert, weil das Kind das Bewusstsein verloren hatte. Die Reanimation war erfolgreich, und der Sechsjährige wurde vom mittlerweile eingetroffenen Notarzt versorgt und verletzt in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert. Er befand sich nach Polizeiangaben von Samstag früh auf dem Weg der Besserung. Der Vater wurde ebenfalls im Klinikum mit leichten Verletzungen ambulant versorgt. Das total zerstörte Fahrzeug wurde durch die Feuerwehr geborgen.

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