Verspäteter Wintereinbruch in Österreich Verspäteter Wintereinbruch in Österreich

Ferien sind gerettet

© (c) APA/FRANZ NEUMAYR

 

Verspäteter Wintereinbruch in Österreich

Der Winter ist ins Land gezogen. Und laut Wetter-Experten dürfte der Frost auch Dauergast bleiben. In den kommenden Tagen soll es vor allem im Westen und Norden schneien, die Temperaturen auf den Bergen werden deutlich unter dem Gefrierpunkt liegen. Am Freitag sorgt dann ein Zwischenhoch für Auflockerung und einen sonnigen, klirrend kalten Wintertag mit Frühtemperaturen bis minus 20 Grad. Allgemein rechnen die Wetterexperten von der Hohen Warte mit idealen Voraussetzungen für die Semesterferien.

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Mit 28 Zentimetern lag der Ort Reisach in Oberkärnten auf Platz eins der Neuschnee-Rangliste. Richtig dicke Schneedecken findet man allerdings erst in luftiger Höhe. 1,50 Meter auf dem Sonnblick (3.105 Meter) und 1,48 Meter beim Alpinzentrum Rudolfshütte in den Hohen Tauern (2.304 Meter) bedeuten vorerst Rekord.

In den Niederungen verwandelte sich der Schnee rasch in Matsch und sorgte auf einigen Hauptverbindungen für Komplikationen. Die Autobahn München-Salzburg (A8) musste in der Früh im Bereich des Irschenbergs zeitweise komplett gesperrt werden, damit Schneepflüge den nassen Schnee von den Fahrbahnen räumen konnten. Die Folge waren Staus von fast zehn Kilometern Länge in beiden Richtungen. Auf der Tauern-Autobahn (A10) war ein Lkw zwischen Spittal a. d. Drau und Paternion Richtung Villach auf der glatten Fahrbahn auf das Bankett gerutscht. Zur Bergung musste ein Kranwagen angefordert werden, die A10 war längere Zeit nur erschwert passierbar. Richtung Salzburg gab es auf der A10 bei Feistritz Behinderungen nach einem Unfall.

Kettenpflicht
Winterlich waren die Straßenverhältnisse auf vielen Bergstraßen in Kärnten. Für Fahrten über Katschberg, Turrach, Kreuzberg, Nassfeld, Wurzenpass, Loiblpass und Seeberg benötigten alle Fahrzeuge Schneeketten. Kettenpflicht für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen bestand auch in Niederösterreich auf der B20 über den Annaberg und Josefsberg, der B21 über den Rohrersattel und auf der B71 über den Zellerain ab Holzhüttenboden.

Zittern in Kitz
Die Kitzbühler mussten sich für ihr Rennwochenende noch gedulden. Erst mit Winddrehung auf Nordwest soll es auch in der Hahnenkammstadt nach ersten Schneeflocken richtig winterlich werden, im Gebirge soll ein massiver Temperatursturz folgen. Mit Neuschneezuwachs wurde auch ein Anstieg der Lawinengefahr erwartet

Die Prognose im Detail

So geht es weiter
Wiederholt schneien soll es am Mittwoch, im Westen und Norden Österreichs. Der Süden und Osten dürfte auf Grund von Plusgraden mit Regen bzw. Schneeregen bedacht werden. In den Bergen fallen die Temperaturen auf minus sechs bis minus elf Grad in 1.000 Meter Höhe und auf bis zu minus 16 Grad in 2.000 Meter Höhe. Im östlichen Flachland wird laut ZAMG zwar auch ein wenig Schnee fallen, jedoch nicht liegen bleiben. Glatteis ist nicht zu erwarten, weil der Boden noch nicht kalt genug ist.

Nicht viel Veränderung dürfte der Donnerstag bringen. Lediglich im Süden und Osten wird es auch in den Bergen merklich kälter. Im gesamten Bundesgebiet überwiegen Wolken, die Sonne zeigt sich praktisch gar nicht.

Am Freitag sorgt dann ein Zwischenhoch für Auflockerung und einen sonnigen, klirrend kalten Wintertag mit Frühtemperaturen bis minus 20 Grad. Allgemein rechnen die Wetterexperten von der Hohen Warte mit idealen Voraussetzungen für die Semesterferien.

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