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Verurteilt: 18-Jährige wollte IS-Kämpfer heiraten

Extremismus in Österreich

Verurteilt: 18-Jährige wollte IS-Kämpfer heiraten

Eine 18-Jährige, die im Juli 2014 nach Syrien reisen wollte, um dort einen IS-Kämpfer zu heiraten, ist am Dienstag am Wiener Landesgericht wegen Mitwirkung an einer terroristischen Vereinigung verurteilt worden.

Unbekannte Heirat

Die gebürtige Tschetschenin war am 4. Juli als Mitglied einer größeren Gruppe an der rumänisch-bulgarischen Grenze aufgegriffen worden. Vor Gericht bestritt die junge Frau jedoch, dass ihr Ziel Syrien gewesen sei. Sie hätte in die Türkei reisen und dort einen jungen Mann heiraten wollen - über dessen Identität sie jedoch überhaupt nichts sagen konnte.

Der Geschworenensenat unter dem Vorsitz von Norbert Gerstberger nahm der 18-Jährigen zwar ihre Verantwortung, dass sie nicht nach Syrien reisen wollte, nicht ab, glaubte ihr aber u.a. aus "jugendlichem Überschwang" gehandelt und der IS-Ideologie abgeschworen zu haben. Entsprechend milde fiel die Strafe aus, mit der die junge Frau ebenso einverstanden war wie die Staatsanwaltschaft.

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