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Waffenlager in Wien ausgehoben

Waffenverbot seit 2011

Waffenlager in Wien ausgehoben

In der Wohnung wurden nach Angaben der Polizei 950 Kilo Munition, vier Faustfeuerwaffen, fünf Kilo Schwarzpulver, 27 Kilo Treibmittel, mehrere verbotene Waffen sowie diverses Kriegsmaterial sichergestellt. Zu den verbotenen Waffen zählten laut Sprecher Thomas Keiblinger ein als Gehstock getarnter Degen und ein Schalldämpfer.

Seit 2011 Waffenverbot
Als Kriegsmaterial gelten den Angaben zufolge Werfergranaten und Munition für vollautomatische Waffen, die der 73-Jährige ebenfalls in der Wohnung gelagert hatte. Der Polizei sagte der Mann, dass er seit den 70er-Jahren Waffen und Zubehör sammle. 2011 seien ihm seine waffenrechtlichen Dokumente abgenommen worden, erläuterte Keiblinger. Auf den Senior dürfte eine lange Reihe an Anzeigen zukommen - wegen illegalen Waffenbesitzes, Verstößen gegen das Kriegsmaterialgesetz und der illegalen Lagerung, die "sowieso ein Wahnsinn" gewesen sei, wie ein Beamter sagte. "Hier wird geprüft, ob eine Gemeingefährdung oder eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit vorliegt", sagte Keiblinger.

Cobra verständigt
Die Räumung der Wohnung erfolgte den Angaben zufolge im Auftrag der städtischen Hausverwaltung "Wiener Wohnen" und hätte von einem Subunternehmen der Magistratsabteilung 48 durchgeführt werden sollen. Nach dem Fund der ersten beiden Säcke mit Munition "übernahm" die Exekutive, nämlich Streifenbeamte und Entschärfungsdienst. Da die Situation zuerst unklar war, wurde auch das Einsatzkommando Cobra beigezogen.

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