Wende im skurrilen Kakadu-Prozess

Keine Gicht

© APA/Gert Eggenberger

Wende im skurrilen Kakadu-Prozess

Rotschwanz-Kakadu Seppl ist Österreichs berühmtestes Federvieh, lieb, teuer (12.000 Euro) und amtsbekannt. Bereits an vier Verhandlungstagen hat der Vogel das Landesgericht Klagenfurt beschäftigt, weil er gichtkrank und impotent sein soll.

Die Beschwerden sind von Bedeutung, weil der Kärntner Züchter Gunther Peters den Kakadu einen Dänen verkauft hat, der sich mit dem kostbaren Tier schmücken und Seppl einem Weibchen zuführen wollte. Jetzt will er sein Geld zurück.

Kerngesund
Im Juni musste Seppl seine Flugkünste vor Gericht zeigen. Mit einer Spezialkamera wurden das Flugverhalten und die Landung aufgenommen, zudem begutachtete Tierarzt Alexander Rabitsch auch Blut und Röntgenbilder des Streitobjekts. Jetzt liegt das Ergebnis vor: Seppl ist nicht flügellahm – oder wie es der zuständige Strafrichter Johann Baumgartner formuliert: "Der Vogel hat nichts." Am Montag wird das Verfahren fortgesetzt – mit schlechten Karten für den Kläger.

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