Weniger Ankünfte in Spielfeld

Flüchtlinge

Weniger Ankünfte in Spielfeld

Eigentlich hätte im Laufe der Woche in Spielfeld das Grenzmanagementsystem für Flüchtlinge von 500 auf 1.000 ankommende Migranten hochgefahren werden sollen. Doch dazu dürfte es wohl nicht kommen, denn am Donnerstag wurden an der südsteirisch-slowenischen Grenze nur knapp 30 Menschen zur Einreisekontrolle erwartet, sagte Polizeisprecher Fritz Grundnig.

Arbeiten an der Kernzone
Unklar war am Donnerstag auch noch, ob am Freitag mehr Flüchtlinge kommen. Am Mittwoch wurden in Spielfeld etwa 390 ankommende Menschen gezählt, am Dienstag waren es gar nur 15. Indessen gehen die Arbeiten an der sogenannten Kernzone weiter: Böden werden noch asphaltiert, ein Schiebetor und Drehkreuze direkt am Grenzübertritt sollen auch noch installiert werden.

Container-Lieferschwierigkeiten
Lieferschwierigkeiten gibt es laut Grundnig offenbar bei Containern. Daher wird die mobile Polizeiinspektion vorerst mit weniger Containern nur provisorisch in Betrieb gehen. Die Beamten sollen sich darin jedenfalls umziehen und ausrüsten können. Der Ablauf bei den Kontrollen sei davon nicht betroffen. Weil derzeit so wenige Flüchtlinge ankommen, wurde das Personal in Spielfeld zurückgefahren, doch die Beamten bleiben in Bereitschaft, erklärte der Polizeisprecher. Innerhalb von Stunden könne sich die Lage ändern.

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