Wer sind eigentlich die NEOS?

Pinke Sensation

Wer sind eigentlich die NEOS?

Sie waren die Sensation des Wahlabends: die NEOS erhielten bei der Nationalratswahl 2013 4,8% der Stimmen und zogen damit ins Parlament ein, 9 Sitze erhalten die pinken um Partei-Chef Matthias Strolz. Besonders stark waren die NEOS wenig überraschend in Vorarlberg. Wenig überraschend, denn Strolz ist gebürtiger Vorarlberger, profitierte vom Heimvorteil. In Dalaas, der Heimatgemeinde von Strolz, erhielten die Pinken sogar 39,9%.

Diashow So feiern die NEOS ihren Erfolg

So feiern die NEOS

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Ein weiteres Top-Ergebnis fuhren die NEOS im ersten Wiener Gemeinde-Bezirk ein. Dort wählten 16,5% die neue Partei. Spitzenkandidatin in Wien war die stellvertretende Bundesvorsitzende Beate Meinl-Reisinger, die Strolz um 17 Uhr bei der ersten Hochrechnung freudestrahlend um den Hals fiel und ihn abbusselte.

Das will NEOS: Die Programmpunkte 1/3
1. Schluss mit bildungspolitischer Blockade Die zwei Regierungsparteien seien seit Jahren nicht gewillt und nicht imstande, die Probleme im Bildungsbereich zu lösen. "Wir verlieren kostbares Potenzial für unsere Gesellschaft und auch für die Wirtschaft" mahnte Strolz. NEOS schlägt vor, österreichweit eine Mittlere Reife mit 15 Jahren mit klaren Kompetenzzielen einzuführen. Schulen bräuchten dabei volle Personal- und Budgetkompetenz.
2. NEOS klar für Europa
Konkrete Vorschläge brachte Strolz dafür, die Bürger_innen an Bord für das vereinte Europa zu holen. "Wir sind für eine Stärkung des EU-Parlaments und für eine Direktwahl des Kommissionspräsidenten." Er wolle die Bürger_innen auf Basis eines Europakonvents über die Zukunft der Europäischen Union entscheiden lassen, wobei er sich klar für die Entwicklung hin zu einem europäischen Bundesstaat aussprach.
3. Demokratie erneuern:
NEOS stehe für ein neues Persönlichkeitswahlrecht, in dem Personen vor Parteien stünden. "Wir wollen, dass Volksbegehren ernst genommen werden. Die Leute unterschrieben ja nicht dafür, dass das Anliegen anschließend in den Mistkübeln landet!" mahnte Strolz weiter ein. Zudem sei Österreich ein Europameister in Punkto Parteienförderung: "300 Millionen Euro verprassen die 5 alteingesessenen Parteien in Österreich pro Jahr." NEOS fordert die Senkung der öffentlichen Parteienfinanzierung um 75% bis 2020. Strolz weiters: "Dann sind wir auf deutschem Niveau. Das wird wohl genügen"

Bis April 2013 werde NEOS das Programm in neuartigen Großgruppen-Veranstaltungen schärfen und vertiefen. Damit und auch mit dem innovativen Vorwahlsystem, bei dem ein Drittel der Entscheidungsmacht bei der Listenerstellung bei der Bevölkerung liegt, setze NEOS neue Maßstäbe dabei, Bürger_innen in die Meinungsbildungsprozesse einzubinden. Strolz abschließend: "Bis zum Frühsommer stocken wir den NEOS-Freundeskreis auf über 1200 Menschen auf - eine Armee von Bürgerinnen und Bürgern, die gemeinsam aufbricht in Richtung NEUES ÖSTERREICH!"

So wild feierte NEOS

Aber wer ist Matthias Strolz, über den seine Mutter Ida sagt: "Alles, was er anpackt, hat er geschafft."? Der 40-jährige Vorarlberger lebt gemeinsam mit seiner Frau Irene und den drei Töchtern (3, 5 und 7) in Wien. Er studierte in Dublin, Innsbruck und Klagenfurt Wirtschaftswissenschaften und Politik, arbeitete dann ein Jahr lang als Mitarbeiter im ÖVP-Parlamentsklub. Gegenüber dem Standard gestand Strolz, der Bikram Yoga praktiziert, dass er schon die Grünen und die Liberalen, die letzten zehn Jahre aber die ÖVP gewählt habe. Jetzt will er mit seinen NEOS als "pinker Defibrillator" für die Großparteien fungieren, sieht sich dabei als idealen Bildungsminister.

Diashow Hier wählt Matthias Strolz von den NEOS

Hier wählt Matthias Strolz von den NEOS

Hier wählt Matthias Strolz von den NEOS

Hier wählt Matthias Strolz von den NEOS

Hier wählt Matthias Strolz von den NEOS

Hier wählt Matthias Strolz von den NEOS

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Fürs Wirtschaftsressort hätte Strolz den prominentesten NEOS im Auge: Milliardär Hans Peter Haselsteiner, der vom Liberalen Forum kam. Haselsteiner fehlte zwar bei der pinken Wahlparty im schicken Loft in Wien-Neubau, aber Strolz vergaß ihn auch in der Stunde des Sieges nicht: "Er war unser Wahlturbo." Ein weiterer prominenter NEOS-Funktionär ist Niko Alm, der mit seinem Pastafari-Führerschein-Foto weltweit für Aufsehen sorgte.

Nach einer kurzen Erholungspause wollen die NEOS um Matthias Strolz jetzt auch im Parlament voll durchstarten und ganz Österreich in eine "NEOSphäre" verwandeln.

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