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Wetter: Jetzt wird es frostig

Sommer zu Ende

Wetter: Jetzt wird es frostig

Mega-Hitze, volle Schwimmbäder, Rekordsaison für Eisverkäufer – dieser Sommer war für alle Sonnenhungrige das absolute Nonplusultra.Aber ab heute ist die letzte Hitzewelle des Jahres im Westen, ab morgen dann im Osten des Landes endgültig Geschichte. Bibber-Temperaturen am Sonntag in Tirol: nur mehr 13 Grad. Am Montag in Wien werden nur mehr 15 Grad, Regen und Wolken erwartet.

Gestern aber kletterten im Osten des Landes die Temperaturen dank Hochdruckgebiets Lajana noch ein letztes Mal in ungewöhnlich hohe Regionen. Höchstwerte: 34,6 Grad in Stammersdorf, 34,6 Grad in Donaufeld, 34,5 Grad in Wien.

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September schon jetzt deutlich wärmer als normal

Zeitgleich vermeldet die Zentralanstalt für Meteo­rologie und Geodynamik (Zamg): Selten war es in einem September in Österreich überhaupt einmal so heiß. In Wien beispielsweise war es erst viermal in der 160-jährigen Messgeschichte überhaupt wärmer als 30 Grad!

Auch nächste Woche kein Sommer-Comeback in Sicht

Fest steht: Bis Sonntag wird es nun dank einer mächtigen Kaltfront, die von Westen zu uns hereinkommt, von Tag zu Tag kühler. Auf 2.000 Metern werden dann teilweise sogar nur mehr fünf Grad erwartet! „Diese Temperaturen entsprechen aber durchaus den durchschnittlichen Septembertemperaturen“, erklärt Andreas Frank, Wetter-Experte von der Zamg.

Und auch für die kommende Woche kann kein Sommer-Comeback angekündigt werden: Laut Meteorologen bleibt es deutlich kühler (höchstens 20 Grad), regnerisch und wolkenverhangen.

Wetter-Bilanz zum Super-Sommer 2015

Völlig überhitzte Städte und kaum ein Lüftchen, das Abkühlung bringt. Österreich erlebte heuer einen Rekord-Sommer der Extraklasse.

  •  Insgesamt war es mit einem Plus von 2,5 Grad der zweitwärmste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1767! Nur 2003 war noch wärmer.
  • Extrem auch die Zahl der Tropentage mit mehr als 35 Grad. In Wien gab es davon sogar dreimal mehr als üblich und auch in Eisenstadt, St. Pölten, Bregenz und Linz wurden die bisherigen Hitzerekorde übertroffen.
  •  Bei den Niederschlägen gab es ein Minus von 20 Prozent, in Mattersburg fielen sogar 43 Prozent weniger Regen als normal!
  • Ebenfalls um 20 Prozent stieg dabei die Zahl der Sonnenstunden. Absolute Höchsttemperatur: 38,3 Grad am 19. Juli im niederösterreichischen Langenlebarn. Trockenster Ort: Reichenau im Mühlkreis mit minus 66 % Regen.
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