Russland-Kälte lässt uns bibbern

Eine ganze Woche

Russland-Kälte lässt uns bibbern

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Brrrrrrrrr!!!! Das wird heftig! Schon der Nacht auf Dienstag sanken die Temperaturen teilweise bis auf -20 Grad. Richtig kalt ist es im Süden Österreichs. Am Kärntner Wörthersee herrschte am frühen Morgen Eiseskälte (-11 Grad in Pörtschach). Auch in der Steiermark und im südlichen Burgenland gab es strengen Frost. In Neumarkt im Murtal fiel die Temperatur auf unter -17 Grad. In Bad Tatzmannsdorf (-12 Grad in Bad Tatzmannsdorf) musste man sich warm anziehen.

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Aber: Das war noch längst nicht alles, denn jetzt schlägt die Russland-Kälte erst so richtig zu! Wetter-Experte Thomas Krennert von der Hohen Warte: „Schon am Montag strömte die Luft aus Sibirien direkt zu uns. Jetzt aber wird es jeden Tag immer kälter.“

Zwar strahlt heute, wie auch den Rest der Woche, fast überall immer wieder die Sonne vom Himmel, allerdings: Jetzt stürzen die Temperaturen richtig ab. Heute werden höchstens minus sechs bis plus ein Grad erreicht.

Besonders arg wird es dann Donnerstag, Freitag und Samstag. Mittags werden in 2.000 Metern Höhe minus 20 Grad erreicht, auch im Flachland wird Österreich dann zum Eisschrank: Offiziell rechnen Meteorologen zwar „nur“ mit bis zu minus 13 Grad. „Die allerdings können sich durch den aufkommenden Wind wie minus 25 Grad anfühlen“, so Krennert. Diese Wetterlage ändert sich frühestens Dienstag in einer Woche, dann kommt aus dem Süden wärmere Luft. Wie weit sie nach Norden dringt, ist unklar.

72-Jähriger erfror nach einem Autounfall in NÖ
Schon jetzt forderte die Kälte in Osteuropa zahlreiche Todesopfer. In Rumänien erfroren vier Menschen, in Lettland starben drei, in Litauen bei minus 20 Grad ein Mensch. Auch in Österreich ist das erste Kälte-Opfer zu beklagen: Am Montag erfror in Herzogenburg (Niederösterreich) nach einem Autounfall ein 72-jähriger Mann.

Saukalte Semesterferien
Am Samstag starten 480.000 Schüler aus Wien und NÖ in die Ferien und werden frieren.

Das könnte ungemütlich werden: Laut aktuellen Prognosen wird sich auch nächste Woche kaum etwas an dem derzeitigen Bibber-Wetter ändern. Am Samstag gehen in Niederösterreich und Wien die Schüler in die Semesterferien – sie erleben einen Skiurlaub bei teilweise arktischen Temperaturen.

Kälte im Westen
In den Skigebieten im Westen des Landes geht es auch in den Niederungen auf minus acht Grad (!) runter. Auf den Bergen wird es bei leichtem Schneefall wieder bis zu minus zwanzig Grad kalt. Vorläufiger Höhepunkt nächste Woche im Tal: In Innsbruck und in Osttirol fällt das Thermometer auf bis zu minus 13 Grad!

Eine Woche später starten dann das Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg in die Ferien, danach die Steiermark und Oberösterreich.

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Autor: mud
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