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Wie soll Fu Longs Bruder heißen?

Panda-Taufe

© APA/Tiergarten Schönbrunn/Eveline Dungl

Wie soll Fu Longs Bruder heißen?

Nach chinesischer Tradition mussten Panda-Fans lange warten, nun ist es aber soweit: Das elf Wochen alte Pandababy in Schönbrunn soll 100 Tage nach der Geburt seinen Namen erhalten.

Der Pandanachwuchs konnte mittlerweile auf satte 4,5 Kilogramm zulegen und begeistert mit seinen putzigen Krabbelversuchen in der Wurfbox die Mitarbeiter im Tiergarten.

"Glücklicher Tiger", "gesunder österreichischer Bub" oder "Freude Wiens?"
Wie bei seinem Bruder Fu Long sollen auch diesmal Panda-Freunde das kleine Fellknäuel taufen. Der Tiergarten Schönbrunn hat drei Namen in die engere Auswahl genommen - jetzt liegt die Entscheidung beim Publikum:

  • Fu Hu = glücklicher Tiger (2010 ist das chinesische Jahr des Tigers.)
  • Ao Kang = gesunder österreichischer Bub
  • Wei Xing = Freude Wiens

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Bis Sonntag, 21. November 2010, können Panda-Fans bestimmen, ob Fu Longs Bruder nun eher "glücklicher Tiger", "gesunder österreichischer Bub" oder "Freude Wiens" gerufen werden soll. Der Tradition folgend müsste wohl der glückliche Tiger das Rennen machen - hört sein Bruder Fu Long doch auf den Namen "glücklicher Drache".  Im Jahr 2007 haben 26.000 Menschen für ihren Lieblingsnamen gestimmt.

Chinesische Tradition
"Es war bei der Namenssuche wichtig, drei Namen zu finden, die eine passende Bedeutung und einen schönen Klang haben und die auch nicht allzu schwer auszusprechen sind. Ich habe natürlich einen geheimen Favoriten", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Der Pandabub wird im Zuge einer Namensgebungszeremonie im Dezembe getauft, welche der chinesischen Tradition folgend frühestens 100 Tage nach der Geburt stattfinden darf.

Während per Online-Voting der passende Name ermittelt wird, geht es in der Wurfbox rund: "Die Interaktionen zwischen Pandamutter Yang Yang und ihrem Nachwuchs beschränken sich nicht mehr nur auf Säugen, Wärmen und Sauberhalten. Sie spielen von Tag zu Tag mehr miteinander", berichtet Zoologin Eveline Dungl.

Kuscheliges Schwergewicht
Mama Yang Yang lässt ihr Baby mittlerweile täglich für einige Stunden alleine, um zu fressen. "Eine solche Gelegenheit nutzten wir für die Gewichtskontrolle", so Schratter. Im Vergleich zu Fu Long ist sein Bruder ein Schwergewicht, erklärte Tiergartendirektorin Schratter: Fu Long wog in diesem Alter nur 3,5 Kilogramm - ein ganzes Kilo weniger als sein Bruder. "Wir verfolgen die Entwicklung des Jungtieres vor allem via Monitor und versuchen die Beziehung zwischen Pandamutter und Nachwuchs so wenig wie möglich zu beeinflussen."

Siebenschläfer
"Er machte einen sehr zufriedenen Eindruck und war so verschlafen, dass er das Abwiegen fast nicht mitbekommen hat", erzählt Zoologin Eveline Dungl. Wenn das kleine Fellknäuel nur seine Taufe nicht verschläft!

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