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Polizei-Boot in neun Metern Tiefe geortet

Wien-Leopoldstadt

Polizei-Boot in neun Metern Tiefe geortet

Das Ende Oktober in der Donau in Wien gesunkene Polizeiboot "Fischa" ist am Mittwoch vom Echolotschiff der "viaDonau" geortet worden. Einen Bericht der ORF-Sendung "Wien heute" vom Mittwoch bestätigte die Wasserstraßengesellschaft am Donnerstag. Das Schiff, das sich in rund neun Meter Tiefe zwischen Brigittenauer- und Reichsbrücke befindet, soll laut Polizei in den nächsten Tagen geborgen werden.

Polizei zahlt Bergungskosten

Die "Fischa" wird aufgrund der Tiefe von einer privaten Firma und nicht von der Wiener Berufsfeuerwehr geborgen werden. Die Hebung ist nicht nur deswegen notwendig, weil sich im Polizeiboot noch Treibstoff befindet, sondern auch um weitere Erkenntnisse zum Unfallhergang zu bekommen. Die anfallenden Kosten werden von der Wiener Polizei getragen, nachdem die Staatsanwalt Wien keine ermittlungsmäßige Notwendigkeit für eine Hebung gesehen hat.

Der genaue Termin für die Bergung war am Donnerstag noch nicht bekannt. Laut Angaben der "viaDonau" verlief die Ortung des rund sieben Meter langen Polizeibootes problemlos, auch wenn die Firma sonst eher auf gesunkene Pkw etwa im Staubereich Freudenau spezialisiert sei. Bei dem Unfall am 29. Oktober mussten sich zwei Beamte vom See- und Stromdienst ins Wasser retten, nachdem ihr Boot mit einem unter deutscher Flagge fahrendem Tankschiff kollidiert war.
 

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