Wiener Bäder planen eigene Security-Truppe

Aufrüstung gegen Sex-Attacken

Wiener Bäder planen eigene Security-Truppe

„Die Wiener Bäder nehmen natürlich alle Sicherheitsbedenken ihrer Gäste ernst. Deshalb arbeiten wir derzeit an einem gemeinsamen Konzept mit der Wiener Polizei, das bis zum Start in die Badesaison Anfang Mai fertig sein soll“, erklärt Martin Kotinsky, Sprecher der Wiener Bäder im ÖSTERREICH-Gespräch.

Das Konzept
Noch sind keine Details fixiert, einige Punkte werden aber sehr intensiv diskutiert:

Security-Truppe
„Wir überlegen, wie und ob wir eigene Securitys in den Wiener Bädern einstellen sollen“, erklärt Kotinsky. Da allein im Gänsehäufel an heißen Badesonntagen 25.000 Gäste sind, müsse das eine größere Truppe sein, „wenn man mehr als symbolische Wirkung erzielen will“.

Verbots-Schilder
Ob es eigene Verbotsschilder, Flugzettel oder andere Kommunikationsformen gibt, mit denen in international verständlicher Form auf Verbote hingewiesen wird, ist offen. Fix ist: Eine Info-Offensive ähnlich wie in den Kärntner Bädern (Bild) wird es geben.

Polizei-Alarmpläne
Es wird außerdem schnellere Alarm-Ketten bei Polizeieinsätzen, Polizei-Schulungen für Bäder-Mitarbeiter und Gratis-Tickets für Polizisten geben.

J. Galley

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