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Wiener Terror-Prozess: Sieben Jahre Haft

Landesgericht Wien

Wiener Terror-Prozess: Sieben Jahre Haft

Nach drei Verhandlungstagen ist am Donnerstag ein 38-jähriger Tschetschene von einem Wiener Schwurgericht zu sieben Jahren Haft verurteilt worden, weil er sich in führender Funktion in der radikalislamistischen tschetschenischen Terrororganisation "Emirat Kaukasus" betätigt haben soll. Der vorsitzende Richter bezeichnete Magomed I. in der Urteilsbegründung als deren "Auslandsvertreter".

Vom Vorwurf, sich Ende August 2012 als Anführer einer 17-köpfigen tschetschenischen Kämpfertruppe an der georgisch-russischen Grenze ein Feuergefecht mit georgischen Truppen geliefert zu haben und für den Tod von drei gegnerischen Soldaten verantwortlich zu sein, wurde der Angeklagte allerdings freigesprochen. Die Geschworenen verneinten den inkriminierten dreifachen Mord im Rahmen einer terroristischen Vereinigung einstimmig.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Verteidiger Wolfgang Blaschitz erbat Bedenkzeit, Staatsanwalt Leopold Bien gab vorerst keine Erklärung ab

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