Wiener landet in Müllpresse

Lebensgefährlich verletzt

Wiener landet in Müllpresse

Ein 26-Jähriger ist am Montag in Wien-Donaustadt von einer Müllpresse lebensgefährlich verletzt worden. Mitarbeiter der MA 48 waren gegen 12:30 Uhr damit beschäftigt, Eisenmüllcontainer in der Quadenstraße ins Müllfahrzeug zu leeren. Dabei vernahmen sie Schreie eines Mannes, stoppten die Presse des Müllfahrzeugs und konnten Markus S., einen MA 48-Kollegen, darin finden. Der Mann erlitt einen Oberschenkelhalsbruch und wurde ins Donauspital gebracht.

Überfall? Aussagen widersprüchlich
Wie der Mann in den Container kam, ist nach wie vor unklar. Nach eigenen Angaben verließ Markus S. Montag morgen gegen 05.00 Uhr seine Wohnung - seiner Freundin sagte er, er würde arbeiten gehen. Zu Mittag hätte er nach Hause kommen sollen - kam dort aber nie an.
Recherchen zeigen, dass Markus S. an diesem Tag dienstfrei hatte und auch nicht am Arbeitsplatz anwesend war. Bei der Einvernahme gab der junge Mann immer wieder an, sich an den Vorfall nicht bzw. nicht genau erinnern zu können.
Den Mitarbeitern der MA 48, die ihn aus der Müllpresse zogen, erklärte S., er wäre von zwei Männern überfallen worden. Die Ermittlungen laufen.
Hinweise auf Alkoholisierung oder Beeinträchtigung durch Drogen liegt nicht vor. Es gibt auch keine Anzeichen auf Fremdverschulden.

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