Wiener vermacht sich den Körperwelten

Letzter Wille

Wiener vermacht sich den Körperwelten

 Zeit seines Lebens befasste sich der Wiener Harald R. Sattler beruflich mit dem Tod. Der bekannte Cartoonist und Autor, der für über 150 Zeitschriften (Stern, Pardon) gezeichnet hat, liebte den schwarzen Humor und die Satire. Jetzt starb Sattler im Alter von 74 Jahren und hinterließ seinen Letzten Willen.

Schon Sattlers Gattin
 vermachte ihren Körper
Harald Sattler, der zu seinen Ausstellungen und Vorlesungen schon mal seinen eigenen Sarg als Deko mitgebracht hatte, vermachte seine sterblichen Überreste dem weltbekannten Plastinator Gunther von Hagens.

Dem Schöpfer der „Körperwelten“, die mit ihren präparierten menschlichen und tierischen Körpern Millionen von Besuchern in ihren Bann ziehen und erst kürzlich in Wien für Furore sorgten, war der Wiener Künstler in seinem Hang zum Morbiden besonders verbunden.

Schon Sattlers Ehefrau Tina hatte ihren Körper dem durchaus umstrittenen Leichen-Professor vermacht.

Tina Sattlers Überreste wurden nicht im Ganzen plastiniert und als Ganzkörper zur Schau gestellt. Sie wurde in Scheiben geschnitten und quasi in Einzelteilen verwendet.

Genauso wollte es Harald Sattler für sich. Den Tod seiner Gattin hatte er nie wirklich verwunden. Er wollte wie sie in den Körperwelten enden.

Eine Beerdigung gab es deshalb für den renommierten Künstler nicht.

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