Wienerin stirbt nach Messer-Attacke

Verletzungen erlegen

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Wienerin stirbt nach Messer-Attacke

Die Messer-Attacke eines Mannes auf seine Ex-Frau und deren Mutter am 3. August in Wien-Währing hat ein Todesopfer gefordert: Vergangenen Mittwoch ist die 50 Jahre alte ehemalige Schwiegermutter des mutmaßlichen Täters ihren schweren Verletzungen erlegen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Ex-Frau wurde hingegen in der Zwischenzeit wieder aus dem Spital entlassen.

Der Auslöser für die Tat dürfte die Scheidung des Paares gewesen sein, die der Mann nicht akzeptieren wollte. Nach einem neuerlichen Streit in der Wohnung seiner Ex-Frau - in der auch die Schwiegermutter und ihre zwei Kinder wohnten - ging der Mann mit einem Küchenmesser auf die Frauen los und stach beiden in den Bauch. Die Opfer wurden schwer verletzt ins Spital gebracht.

Anklage könnte geändert werden
Nach der Bluttat floh der Mann auf die Schopenhauerstraße und verletzte sich noch selbst an den Beinen, bevor er das Messer in den Kanal warf. Passanten, die das Geschehen beobachteten, alarmierten die Polizei, die den mutmaßlichen Täter widerstandslos festnahmen. Die beiden Kinder waren zum Tatzeitpunkt nicht in der Wohnung und blieben unverletzt. Die Ex-Frau konnte mittlerweile das Spital verlassen.

Der Mann, der seit der Tat in U-Haft sitzt, muss sich vermutlich nicht mehr nur wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. Nachdem die ehemalige Schwiegermutter vergangenen Mittwoch verstarb, könnte die Anklage auf vollendeten Mord geändert werden. Eine Obduktion soll weitere Details hervorbringen, teilte die Staatsanwaltschaft Wien am Montag mit.
 

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