Wiens Taxler kämpfen um ihre Existenz

Große Einbußen

© Kernmayer

Wiens Taxler kämpfen um ihre Existenz

Es war bereits das zweite Wochenende, an dem die 24-Stunden-U-Bahn nonstop durch die Wiener Nacht rollte und den Taxlern die Aufträge raubte. Schließlich ist das Wochenende die auftragsstärkste Zeit für Taxler. Doch "allein am vergangenen Wochenende gab es ein Umsatz-Minus von 12 Prozent“, berichtet Christian Gerzabek, Obmann der Wiener Taxi-Innung. "Die Taxler sind frustriert und angefressen. Der Überlebenskampf hat sich deutlich verschärft.“

Katastrophe
In den Taxilenkern brodelt es gewaltig. Die Fahrten werden immer kürzer, und bringen dann gerade einmal fünf bis sechs Euro ein. Für viele ist es schlichtweg eine Katastrophe – so wie für Dragisa Schramek (52): "Nicht nur die Wartezeiten auf Fahrgäste ist viel länger. Meine Einnahmen haben sich sogar um 50 Prozent verringert.“

Gegen-Maßnahmen
Als Gegen-Maßnahme will die Wiener Taxi-Innung nun aufrüsten. "Wir planen Zusatz-Angebote, besonders für die Sicherheit von Frauen und Jugendlichen.“

Autor: (roj)
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