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Winter der Schnee-Rekorde

Ortschaften abgeschnitten

Winter der Schnee-Rekorde

Seiten: 12

Seit Tagen hat der Schnee Westösterreich fest im Griff. Bis zu 40.000 Urlauber saßen zwischenzeitlich in ihren Hotels fest, etliche Straßen waren wegen der Schneemassen oder umgestürzter Bäume unpassierbar, Vorarlberg war vom restlichen Österreich abgeschnitten. In Tirol mussten 200 Skifahrer per Helikopter gerettet werden.

Diashow Schneesturm über Österreich

Vor allem Vorarlberg ist von den Schneemassen betroffen

Vor allem Vorarlberg ist von den Schneemassen betroffen

Vor allem Vorarlberg ist von den Schneemassen betroffen

Vor allem Vorarlberg ist von den Schneemassen betroffen

Aber auch Tirol versinkt im Schnee: Ein Mann schaufelt in Axams sein Haus frei

Schnee-Chaos am Arlberg

Schnee-Chaos am Arlberg

Schnee-Chaos am Arlberg

Schnee-Chaos am Arlberg

Schnee-Chaos am Arlberg

Schnee-Chaos am Arlberg

Schnee-Chaos in Tirol

Schnee-Chaos in Tirol

Schnee-Chaos in Tirol

Schnee-Chaos in Tirol

Schnee-Chaos in Tirol

Schneesturm über Österreich

Schneesturm über Österreich

Schneesturm über Österreich

Schneesturm über Österreich

Schneesturm über Österreich

Schneesturm über Österreich

Schneesturm über Österreich

Schneesturm über Österreich

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Nun versprechen Meteorologen: Mit dem großen Schnee ist es vorerst vorbei. Was aber nun kommt: Kälte und Wind. Auf den Bergen könnte sich die Lawinengefahr also doch noch einmal verschärfen. Die Einzelheiten:

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Dienstag in der Früh fiel im Westen und an der Alpennordseite der vorerst letzte Schnee. Laut Wetter-Prognosen dürfte es heute und morgen keinen Neuschnee geben, und das obwohl es seit Tagen fast durchgeschneit hatte. Mehr als drei Meter Neuschnee gab es so seit letzter Woche an manchen Stationen. In drei Tagen schneite es mancherorts so viel wie in den letzten 25 Jahren nicht – und so viel wie im gesamten letzten Jahr!

Aber auch wenn der Winter nun eine Pause einlegt – für Entwarnung ist es zu früh. Immer wieder werden Straßen im Westen von Lawinen oder umstürzenden Bäumen unpassierbar gemacht, gleich acht Orte waren im Laufe der vergangenen Schneefälle von der Außenwelt abgeschnitten. Auch bis gestern Mittag waren Ischgl und Galtür nach wie vor nicht erreichbar.

Zugleich hat sich die Lawinengefahr nur wenig entspannt. In Vorarlberg, Tirol und Salzburg wurde sie zwar von vier auf drei herunter gestuft – allerdings ist bewiesen: Bei Warnstufe 3 gibt es die meisten Lawinentoten, weil die Gefahr dann oft unterschätzt wird. Robert Schmidhofer vom Salzburger Lawinenwarndienst: „Die Gefahr ist immer noch erheblich.“
Bemerkenswert: Sogar in Niederösterreich wurde die Gefahrenstufe gestern auf vier angehoben.

Während es heute und morgen also wieder eine leichte Wetterentspannung gibt, wird es ab Freitag wieder ungemütlich. Die Temperaturen fallen auf 2.000 Metern Höhe auf minus 15 Grad. Aber: Es gibt höchstens zehn Zentimeter Neuschnee.
 

ÖSTERREICH: Herr Schmidhofer, Sie arbeiten beim Salzburger Lawinenwarndienst. Wie gefährlich ist es jetzt noch auf den Bergen?
Robert Schmidhofer: Zwar wurde vielerorts die Lawinengefahr von vier auf drei zurückgestuft, trotzdem kann man noch keine Entwarnung geben. Es herrscht immer noch eine „erhebliche“ Gefahr in vielen Gebieten, dass eine Lawine abgeht.

ÖSTERREICH: Experten warnen davor, dass besonders bei Lawinenwarnstufe 3 die meisten tödlichen Unfälle passieren, weil die Wintersportler die Gefahr unterschätzen. Stimmt das?
Schmidhofer: Das ist auch sehr wetterbedingt. Wenn es schön ist, versuchen viele, Touren zu gehen. Aber derzeit ist das eben sehr gefährlich, weil sich jederzeit Schneebretter lösen können. In jedem Fall ist Vorsicht geboten. Man sollte mit Bedacht wählen, wo man sich bewegt, und versuchen, kein Risiko einzugehen.

ÖSTERREICH: Mit dem Schnee ist es nun vorerst vorbei. Wird sich die Lawinengefahr dadurch wieder entschärfen?
Schmidhofer: Sie wird sich leicht entspannen. Aber durch den kräftigen Wind kann es dann Schneeverwehungen geben.
 

Auf der nächsten Seite der Live-Ticker zum Nachlesen!

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