Wintereinbruch in Westösterreich

50cm Neuschnee

Wintereinbruch in Westösterreich

In Osttirol hat es seit Dienstag, in Nordtirol seit Mittwoch zu regnen und zu schneien begonnen. Die Schneefallgrenze ist dabei in Nordtirol relativ rasch in tiefe Lagen gesunken, während in Osttirol meist unterhalb von etwa 2.400 Meter Regen fiel.

Diashow Schneefall in Westösterreich

Sibratsgfäll, Vorarlberg, 929m

Oberdamüls, Voarlberg, 1450 m

Galtur: Nur mehr mit Schneeketten

Fulpmes, Tirol, 930m

Motta, Vorarlberg

Bödele, Vorarlberg

Gurtipohl, Vorarlberg, 900m

Telfes, Tirol, 1020m

Au im Bregenzerwald, Voarlberg, 800m

Seefeld, Tirol, 1184m

Schoppernau, Vorarlberg, 850m

1 / 11

Ein halber Meter Neuschnee:
In Summe schneite es von den Ötztaler Alpen im Westen bis zu den Osttiroler Tauern im Osten in hohen Lagen zumindest 50 Zentimeter. Laut ZAMG verlagert sich das Frontensystem, das quer über Österreich liegt und von Süden her feuchte Luft an die Ostalpen schaufelt, nur langsam nach Osten.

Chaos auf den Straßen:
Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee haben am Donnerstag für ein Verkehrschaos auf der Tiroler Brennerautobahn (A13) gesorgt und einen Großeinsatz der Helfer ausgelöst. Die A13 musste zwischen Brennerpass und Schönberg (Bezirk Innsbruck Land) auf einer Strecke von über 20 Kilometern vorübergehend in beide Richtungen gesperrt werden. Am späten Vormittag war die Autobahn Richtung Norden wieder befahrbar, teilte Bertram Grießer von der Autobahnmeisterei der APA mit. Richtung Süden gab es bei Matrei noch rund zwei Kilometer Rückstau.

Diashow Stauchaos in Tirol

Sonnenburgerhoftunnel

Verzweigung A13 auf A12

Anschlussstelle Innsbruck-Süd

bei Zenzenhof

Mautstelle Schönberg Richtung Brenner

Mautstelle Schönberg Richtung Innsbruck

Kettenanlegeplatz Matrei

Gschnitztalbrücke

Anschlussstelle Brennersee

Parkplatz Brennerpass

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Viele mit Sommerreifen:
Die massiven Probleme seien vor allem durch den "sehr nassen, matschigen Schnee" ausgelöst worden, der die Reifenprofile der Fahrzeuge "zugemacht" habe. Lkw, die überholt hätten, seien ins Rutschen gekommen und wären dann schräg auf der Fahrbahn gestanden. Zudem sei der Großteil der Schwerfahrzeuge mit Sommerreifen ausgestattet gewesen, wunderte sich Grießer.
 

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