Nichtraucher zeigen 1.000 Lokale an

Wirte ignorieren Gesetz

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Nichtraucher zeigen 1.000 Lokale an

Seit 1. Juli gilt das neue Tabakgesetz. Ebenso lange werden uneinsichtige Wirte zur Kasse gebeten. Rund 1.000 Anzeigen sind seit 1. Juli eingegangen, weil sich viele Gastronomen nicht an die neue Regelung halten und lieber eine saftige Strafe riskieren, als in Umbauten zu investieren.

Bis zu 10.000 Euro
Bisher wurden Strafen von bis zu 3.000 Euro je Verstoß ausgesprochen. Für ganz Uneinsichtige kann der Strafrahmen auf bis zu 10.000 Euro ausgedehnt werden. Vor allem Lokale in der Innenstadt sowie in den Bezirken vier bis acht sind von den saftigen Pönalen betroffen.

Allerdings verzeichnen auch Bezirke, in denen sich größere Einkaufszentren befinden, eine hohe Beschwerdeanzahl, weil es mit dem Gesetz nicht so genau genommen wird.

Denkmalschutz
Viele wollen es auch nicht so genau nehmen: Denn seit dem Ende der Schanigartensaison machen sich Umsatzeinbußen aufgrund der neuen Raucher-Regelung schmerzhaft bemerkbar. Um ihre Gäste weiter qualmen lassen zu dürfen, suchen Wirte nun um Ausnahmeregelung an. Das Zauberwort heißt "Denkmalschutz". Gastronomen, deren Lokale historisch bedeutsam sind, dürfen keine Umbauarbeiten vornehmen. Alles bleibt, wie es ist. Auch die Raucher.

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