Wirtschaft wird 2016 deutlich stärker wachsen

Konjunktur

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Wirtschaft wird 2016 deutlich stärker wachsen

Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner blickt auf Basis der jüngsten Konjunkturprognosen optimistisch ins Neue Jahr. "Österreichs Wirtschaft wird 2016 deutlich stärker wachsen. Unsere Steuerreform wird die Kaufkraft der Menschen stärken und den Konsum ankurbeln. Das wird auch den Unternehmen helfen, wieder mehr Arbeitsplätze zu schaffen, obwohl die Lage am Arbeitsmarkt vorerst schwierig bleibt", sagt Mitterlehner am Neujahrstag. Insgesamt sollte die anziehende Konjunktur auch zur Aufhellung der Stimmung und des Investitionsklimas im Land beitragen. "Das ist aber kein Selbstläufer, der Aufschwung muss gezielt unterstützt werden. Wir brauchen weitere Reformen, um Österreich an die Spitze zu bringen", betont Mitterlehner.

Senkung der Lohnnebenkosten
Als wichtige Maßnahmen sieht Mitterlehner neben der Steuerreform die jetzt beginnende stufenweise Senkung der Lohnnebenkosten um bis zu eine Milliarde Euro jährlich. Dazu kommt die Erhöhung der Forschungsprämie, die Innovationen erleichtert und Österreich noch attraktiver für die Ansiedlung der Forschungsabteilungen internationaler Unternehmen macht. Parallel dazu wird kräftig in Wissenschaft und Forschung investiert. "Es gibt mehr Geld für alle Universitäten, die Fachhochschulen und die Spitzenforschung. Damit erhöhen wir Österreichs Wettbewerbsfähigkeit und sichern die Arbeitsplätze von morgen", sagt Mitterlehner. Weiter unterstützt wird auch die Erschließung neuer Exportmärkte mit neuen Produkten und Dienstleistungen.

Leitbetriebe
"Die heimischen Leitbetriebe sichern gemeinsam mit den vielen kleinen und mittleren Unternehmen Wachstum und Arbeitsplätze im Land. Daher brauchen wir ein positives Investitionsklima und müssen den Standort gemeinsam weiterentwickeln", betont Mitterlehner. Zusätzlich zu konkreten Maßnahmen gehe es darum, das öffentliche Verständnis für die volkswirtschaftliche Bedeutung von Wirtschaft und Industrie wieder zu erhöhen. "Leistung kommt vor Umverteilung, nicht umgekehrt", stellt Mitterlehner klar.

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