27. August 2008 13:12

Steigende Population 

Wölfe bedrohen Österreich

Das sagenumwobene Raubtier könnte wieder in Österreich Einzug halten, den Wölfen soll nun ein positives Image verpasst werden.

Wölfe bedrohen Österreich

Wolfsrudel stehen vor Österreichs Türen. In fast allen Nachbarländern von Österreich gibt es aufblühende Wolfspopulationen. Somit könnte das sagenumwobene Raubtier in absehbarer Zeit auch hier wieder Einzug halten. "Wölfe werden in Österreich bald wieder Fuß fassen", ist Heinz Dungler, österreichischer Wolfsbeauftragter, überzeugt. Dungler ist derzeit dabei, einen Wolfs-Managementplan für die Alpenrepublik zu entwerfen.

Wolfs-Nachschub aus den Nachbarländern
Dungler berichtet von schon vier Beobachtungen, die heuer im Norden Österreichs gemacht wurden. Im vergangenen Jahr sei ein Wolf durch die Wälder im Süden von Wien gezogen, ein anderer wurde in Vorarlberg gesehen. Vor allem aus dem Osten könnte jederzeit Nachschub kommen. Der Grund dafür ist, dass sich die Wölfe in den Nachbarländern wieder gut erholen. In Deutschland gebe es etwa 30 Wölfe, in Polen sollen es über tausend sein. In der Slowakei zähle man rund 400 Tiere und in Slowenien und Ungarn lebten kleinere Populationen, die Zuwachs aus Kroatien bekämen. Die meisten dieser Länder sind froh über die Wolfspopulationen. Aber vor allem in der Schweiz und in Slowakei gebe es Gegner, darunter vor allem besorgte Landwirte und Jäger, die die Wölfe nicht als Bereicherung, sondern als Gefahr sehen würden.

Wölfe brauchen positives Image
"Das Wichtigste sind nicht etwa Vorbereitungen in der Natur", betont der Experte im Hinblick auf eine mögliche Rückkehr der Tiere, "Bewusstseinsbildung, mehr Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung sind der Schlüssel." Dungler arbeitet selbst daran, u.a. durch Vorträge, die er in ganz Österreich hält, das von Sagen und Horrorfilmen geprägte Image zu korrigieren und ein wahrheitsgetreues Bild der Tiere zu zeichnen.
In Österreich wäre Platz für rund 200 Wölfe. Schäden an Nutztieren würden nicht ins Gewicht fallen und könnten durch Versicherungen der Landesjägerschaften gedeckt werden.

Artenschutz als Grund für Vermehrung
Den Grund, warum der Wolf wieder im Vormarsch sei, erläutert ein Wildbiologe des WWF: "Überall da, wo die Verfolgung konsequent gestoppt wurde, nehmen die Populationen wieder zu". Aufklärungskampagnen und Artenschutz hätten in Italien und Frankreich den Boden dafür bereitet. Ob sie bis nach Österreich vordringen könnten? Die ökologischen Bedingungen hätten sich verbessert, der Waldanteil sei gestiegen und es gebe so viele Hirsche und Rehe wie noch nie, für Nahrungsgrundlage sei also gesorgt. Der letzte Wolf wurde in Österreich in den 1970er-Jahren erlegt.


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3 Postings
Philipp W. meint am 21.02.2012 17:21:29 ANTWORTEN >
Alleine das man schreibt Wölfe bedrohen Österreich ein Wolf ist ein scheues Tier im fernsehen werden sie als blutrünstig und böse hergestellt aber das ist nicht wahr ein wolf greift keine menschen an Wölfe sind die wunderbarsten Tiere auf dieser Welt
silvia weinzierl meint am 07.01.2012 18:32:05 ANTWORTEN >
gott sei Dank kommen diese wunderbaren Tiere in ihre alte Heimat zurück. Ich hoffe daß der Managementplan so durchgreifend ist, daß vor allem die Jäger und Landwirte ihre alten Ansichten zum Tier Wolf ändern und endlich der Natur mehr gerecht werden. Es kann doch nicht sein, daß weiterhin alle Wölfe, Luchse und Bären getötet werden nur weil vor allem diese Berufsgruppen unrealistische Ängste haben oder sie sich von diesen Tieren gestört fühlen. Es gibt WELTWEIT WENIGER ALS 300.000 WÖLFE !!!!! UND DAS BEI EINER POPULATION DIE FRÜHER DAS AM WEITESTEN VERBREITETE SÄUGETIER DER WELT WAR !!!! Soll diese grausame, brutale Zerstörung des Individuums Wolf weiter gehen? Nur weil gewisse Menschengruppen, die ohnehin zuwenig Wissen über die Tiere haben, die alten unrealistischen Ängste der Menschen noch immer aktivieren um ihre eigenen Umwelt und Ökologiefeindlichen Interessen durchzusetzen. Längst ist bewiesen, daß der Ökoraum Wald viel gesünder ist wenn in ihm die grossen Beutegreifer wie Wölfe, Bären und Luchse leben. Dass auch die Förster ihren Nutzen haben, weil durch die Bewegungen des Wildes die Schäden an den Bäumen geringer sind. Für die Bewegungen des Wildes schließlich sorgen wieder Wölfe. Ausserdem sind Dammwild und Wolf ein seit Jahrtausenden aufeinander eingespieltes Team. Also ein bißchen mehr Toleranz, und vor allem mehr realistische (durch langjährige Beobachtungen und Studien belegte) Informationen zum Thema Wolf, Luchs und Bär bitte !!!! Anstatt von Mythen und Vorurteilen - das würde ich mir wünschen !!! Dann könnten wir alle friedlich nebeneinander leben auch Wölfe, Luchse und Bären. Denn auch sie haben ein Recht auf ihr Leben. Danke fürs lesen. Silvia s.weinzierl@gmx.at
silvia weinzierl meint am 07.01.2012 18:28:37 ANTWORTEN >
gott sei Dank kommen diese wunderbaren Tiere in ihre alte Heimat zurück. Ich hoffe daß der Managementplan so durchgreifend ist, daß vor allem die Jäger und Landwirte ihre alten Ansichten zum Tier Wolf ändern und endlich der Natur mehr gerecht werden. Es kann doch nicht sein, daß weiterhin alle Wölfe, Luchse und Bären getötet werden nur weil vor allem diese Berufsgruppen unrealistische Ängste haben oder sie sich von diesen Tieren gestört fühlen. Es gibt WELTWEIT WENIGER ALS 300.000 WÖLFE !!!!! UND DAS BEI EINER POPULATION DIE FRÜHER DAS AM WEITESTEN VERBREITETE SÄUGETIER DER WELT WAR !!!! Soll diese grausame, brutale Zerstörung des Individuums Wolf weiter gehen? Nur weil gewisse Menschengruppen, die ohnehin zuwenig Wissen über die Tiere haben, die alten unrealistischen Ängste der Menschen noch immer aktivieren um ihre eigenen Umwelt und Ökologiefeindlichen Interessen durchzusetzen. Längst ist bewiesen, daß der Ökoraum Wald viel gesünder ist wenn in ihm die grossen Beutegreifer wie Wölfe, Bären und Luchse leben. Dass auch die Förster ihren Nutzen haben, weil durch die Bewegungen des Wildes die Schäden an den Bäumen geringer sind. Für die Bewegungen des Wildes schließlich sorgen wieder Wölfe. Ausserdem sind Dammwild und Wolf ein seit Jahrtausenden aufeinander eingespieltes Team. Also ein bißchen mehr Toleranz, und vor allem mehr realistische (durch langjährige Beobachtungen und Studien belegte) Informationen zum Thema Wolf, Luchs und Bär bitte !!!! Anstatt von Mythen und Vorurteilen - das würde ich mir wünschen !!! Dann könnten wir alle friedlich nebeneinander leben auch Wölfe, Luchse und Bären. Denn auch sie haben ein Recht auf ihr Leben. Danke fürs lesen. Silvia s.weinzierl@gmx.at
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