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Wüsten-Knast: Endlich Hoffnung

Kurz schaltet sich ein

Wüsten-Knast: Endlich Hoffnung

Im Jahr 2011, einem politisch äußerst heiklem Jahr, reiste Sicherheitsexperte Hannes Führinger mit deklarierten Waffen in Ägypten ein. Die Behörden in Kairo vermuteten Waffenschmuggel und verurteilten den Burgenländer zu sieben Jahren Gefängnis.

Das ägyptische Rechtssystem sieht bei guter Führung eine vorzeitige Entlassung nach Absitzen von zwei Dritteln der Strafzeit vor. Diese zwei Drittel wären für Hannes Führinger im Juli vorbei. Das österreichische Außenministerium stellte einen Antrag auf vorzeitige Entlassung. Eine Antwort der ägyptischen Behörden ging aber noch nicht ein.

Kurz schrieb Brief an 
ägyptischen Amtskollegen

Nun hat sich auch Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) persönlich eingeschalten. Der österreichische Botschafter in Kairo, Georg Stillfried, übergab dem ägyptischen Außenminister Samih Shoukry einen Brief von Kurz und soll mit dessen Kabinettschef den Haftfall „ausführlich“ besprochen haben.

Herzproblem. Die Zeit drängt, denn Führinger wurde in der Haftzeit krank, ein Herzproblem steht im Raum. Für seine Frau ist diese Situation nicht tragbar. Sie ist der Meinung, dass sich das Außenministerium in der Causa zu lange Zeit lässt.

(lae)

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