Zehn Verletzte nach Serienunfall auf S6

Crash im Schnee

© TZ Österreich

Zehn Verletzte nach Serienunfall auf S6

Zu einem Serienunfall ist es am Donnerstag auf der Semmeringschnellstraße (S6) in der Obersteiermark aufgrund von Glatteis und Schneefall gekommen. Erst war ein Lkw ins Schleudern geraten und quer am Anfang des Semmeringtunnels zum Halten gekommen, ein zweiter Laster konnte rechtzeitig stehen bleiben, aber ein nachfolgender voll besetzter Kleinbus mit Anhänger krachte gegen das Schwerfahrzeug. Der eintreffende Rettungswagen prallte schließlich auch noch gegen den Anhänger des Kleinbusses. Insgesamt wurden zehn Menschen zum Teil schwer verletzt.

Glatteis als Ursache
Vom Glatteis überrascht wurde kurz nach 4.00 Uhr der österreichische Lkw-Lenker. Er wollte sein Tempo noch drosseln, kam aber ins Schleudern und fuhr auf der Fahrtrichtung Wien gegen das Tunnelportal und versperrte damit die Weiterfahrt auch für nachkommende Fahrzeuge. Während der zweite österreichische Schwerfahrzeug-Lenker anhalten konnte, schaffte es ein polnischer Kleinbus nicht. Er krachte samt Anhänger, auf dem ein Pkw geladen war, gegen den Lkw. Von den neun Insassen wurden zwei schwer und sieben leicht verletzt.

Rettungswagen kracht in Kleinbus
Als gegen 4.30 Uhr der erste Rettungswagen eintraf, wurde auch die 24-jährige Lenkerin vom Glatteis überrascht. Sie konnte eine Kollision mit dem polnischen Kleinbus nicht mehr verhindern und wurde dabei leicht verletzt. Ein mitfahrender Sanitäter kam ohne Blessuren davon. Alle Verletzten wurden zur Behandlung in das LKH Mürzzuschlag gebracht. Die Richtungsfahrbahn Wien musste für die Aufräumarbeiten bis 7.00 Uhr komplett gesperrt werden.

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