Zwei Horror-Unfälle auf A12 und  A14

Tödliche Bilanz

 

Zwei Horror-Unfälle auf A12 und A14

Bei einem Auffahrunfall auf ein Unfallfahrzeug sind am Sonntag in den frühen Morgenstunden auf der Tiroler Inntalautobahn bei Wattens zwei Menschen getötet und zwei weitere Fahrzeuginsassen schwerst verletzt worden. Ein nachkommender Autolenker hatte nicht mehr rechtzeitig reagieren können und war in das auf der Fahrbahn stehende Wrack geprallt. Der 29-jährige, aus Tirol stammende Unfallfahrzeuglenker wies eine Alkoholisierung von 1,44 Promille auf.

Der 29-Jährige war gegen 4.00 Uhr in Richtung Innsbruck unterwegs, als er aus unbekannter Ursache ins Schleudern geriet. Das Fahrzeug wurde zurück auf die Fahrbahn katapultiert und blieb in entgegengesetzter Richtung stehen.

Deutscher raste in die Beifahrereseite
Während ein nachkommender Pkw-Lenker ausweichen konnte, raste ein 64-jähriger Deutscher in die Beifahrerseite des Wracks. Im Pkw des Unterländers wurden dabei eine vorerst unbekannte männliche Person auf dem Beifahrersitz eingeklemmt, sie verstarb an der Unfallstelle. Die beiden Mitfahrer auf der Rückbank erlitten schwere Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung durch den Notarzt von der Rettung in die Klinik nach Innsbruck gebracht.

Eine 23-Jährige aus Vomp (Bezirk Schwaz) wurde durch den Anprall aus dem Fahrzeug über die Randleitschiene in den Straßengraben katapultiert und erlitt tödliche Verletzungen. Sie wurde erst nach Einsatz einer Wärmebildkamera von der Feuerwehr gefunden. Der 29-jährige Unfalllenker aus dem Unterland und der Deutsche wurden leicht verletzt. Von der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde die Sicherstellung der beiden Unfallfahrzeuge angeordnet.

Ein Toter auf der Rheintalautobahn
Ein 39-jähriger Vorarlberger ist in der Nacht auf Sonntag im Ambergtunnel auf der Rheintalautobahn (A14) bei Feldkirch tödlich verunglückt. Der Mann aus Klaus (Bezirk Feldkirch) war gegen 00.20 Uhr mit seinem Pkw in Fahrtrichtung Tirol unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache gegen eine Tunnelnische prallte, so die Polizei.

Der 39-Jährige musste laut Angaben der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) per Bergeschere aus dem Wrack befreit werden, für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen, so die Polizei. Der Ambergtunnel war für die Dauer der Bergearbeiten gesperrt.

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