Zwei Patienten geht es sehr schlecht

Schweinegrippe

Zwei Patienten geht es sehr schlecht

In Salzburg befinden sich zwei Patienten auf der Intensivstation der Salzburger Landeskliniken (SALK) in kritischem Zustand. Dabei handelt es sich um einen 77-jährige Mann, der ursprünglich wegen eines chronischen Nierenleidens eingeliefert worden war und dann an der Grippe erkrankt ist und eine 40-jährige Frau, sagte SALK-Pressesprecherin Mick Weinberger am Montag. Neu hinzugekommen ist am Samstag eine 75-jährige Frau, die aber nicht mehr beatmet werden muss. Keine Probleme gab es bisher im Burgenland

Künstliche Beatmung
Die 40-Jährige, die sich seit Freitag auf der Intensivstation, befindet, hat eine Lungenentzündung zu H1N1 dazubekommen. Sie wird nach wie vor beatmet und ist in künstlichem Tiefschlaf. Der Zustand des 44-jährige Faistenauers, der am vergangenen Montag nach einem Verkehrsunfall in Seewalchen (OÖ) schwerst verletzt in das Landeskrankenhaus Salzburg geflogen wurde, hat sich mittlerweile stabilisiert, so Weinberger. Auch bei ihm war das H1N1-Virus festgestellt worden.

Der Zustand einer 62-jährigen Risikopatientin hat sich gebessert und das sechs Monate alte Baby wurde bereits auf die Normalstation des Kinderspitals verlegt, sagte die SALK-Pressesprecherin. Im Burgenland gab es laut dem Landesgesundheitsreferat weiterhin noch keinen Fall mit schweren Komplikationen und keinen Spitalspatienten mit Schweinegrippe. Bisher wurden im Burgenland 5.106 Personen gegen A(H1N1) immunisiert, davon haben 183 bereits die zweite Teilimpfung bekommen.

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