07. August 2011 12:30

Eisenstadt  

2 Häftlinge aus Landesgericht getürmt

Albaner bei Essensausgabe verschwunden. Polizei-Großfahndung läuft.

2 Häftlinge aus Landesgericht getürmt
© Polizei

In Eisenstadt sind Sonntagvormittag zwei Häftlinge aus der Justizanstalt ausgebrochen. Die beiden Männer nutzten die Essensausgabe zur Flucht. Laut Cornelia Leitner von der Vollzugsdirektion handelt es sich um zwei wegen mehrfachem Einbruch nicht rechtskräftig verurteilte Albaner. Eine Alarmfahndung verlief negativ und wurde nach Angaben der Sicherheitsdirektion Burgenland gegen 12.45 Uhr eingestellt.

Ausbruch am Sonntagvormittag
Der Ausbruch ereignete sich gegen 10.30 Uhr. Die zwei Männer, der 37-jährige Kastriot D. und der 39-jährige Kastriot E., arbeiteten am Sonntag in der Küche. Während der Essensausgabe waren sie kurz alleine. Diesen Augenblick dürften sie genutzt haben, um durch ein manipuliertes Fenstergitter zu entkommen. Dass die Männer bei der Ausgabe der Speisen kurz alleine gelassen werden, sei üblich, sagte Leitner. Es habe in ihrem Verhalten keine Auffälligkeiten gegeben.

Wie weit der Ausbruch vorbereitet war, "wissen wir noch nicht, das wird untersucht", erklärte die Sprecherin. Nachdem dreimal täglich Essen ausgegeben wird und die Männer schon länger in der Küche arbeiteten, wäre es durchaus möglich, dass sie das Fenstergitter bereits im Vorfeld manipulierten.

Eigentumsdelikte
Der 39-Jährige sitzt seit September 2010 wegen Eigentumsdelikten in Haft und wurde nicht rechtskräftig zu sechseinhalb Jahren verurteilt. Der zweite 37-jährige Häftling ist ebenfalls seit September 2010 im Gefängnis. Zusätzlich zu Eigentumsdelikten wurde er wegen leichter Körperverletzung nicht rechtskräftig zu vier Jahren Haft verurteilt.

Die Justizanstalt Eisenstadt zähle zu jenen Gefängnissen mit dem höchsten Ausländeranteil, sagte Leitner. Die beiden Männer hätten sich im Vollzug nichts zuschulden kommen lassen, deshalb war die Wahl bei der Suche nach Arbeitskräften für die Küche auf sie gefallen. Weil Arbeitskräfte gebraucht wurden und ihre Urteile noch nicht rechtskräftig waren, saßen die Häftlinge noch in der Justizanstalt Eisenstadt ein und nicht - wie für das Strafausmaß üblich - in einer Strafvollzugsanstalt.

Alarmfahndung
Nach der Flucht der zwei Albaner löste die Polizei eine Alarmfahndung in den Bezirken Eisenstadt-Umgebung, Mattersburg und Neusiedl am See aus, an der insgesamt 49 Beamte beteiligt waren. Stark befahrene Straßen wurden abgeriegelt, zusätzlich patrouillierten Streifen, hieß es von der Sicherheitsdirektion Burgenland. Auch die Nachbarbundesländer sowie die Kontaktbüros der Polizei wurden verständigt. Die beiden Geflüchteten werden mittlerweile europaweit gesucht. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 059133-10-2222 oder in jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.

 


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13 Postings
Hermomars meint am 09.08.2011 07:19:52 ANTWORTEN >
Einen @wandern kann man nicht mehr ernstnehmen!
Stoiker meint am 09.08.2011 01:29:39 ANTWORTEN >
Seit wann gelten Ganoven - bei wem auch immer - als wichtige Leute?
Vielleicht kannst mal ein wenig das klare Denken beim Verfassen eines Postings einschalten....
kirsanno meint am 08.08.2011 21:39:46 ANTWORTEN >
Mich würde interessieren wieviel Österreicher u. wie viel Ausländer in unseren Häfn wirklich einsitzen!
kirsanno meint am 08.08.2011 21:23:01 ANTWORTEN >
Ganz sicher nur Einzelfälle aus der Multi-Kulti Bereicherung,ansonsten naschens brav am Sozialtopf den der Steuerzahler füllen darf u. unsere Mindestpensionisten,Alleinerzieher(innen) bleiben immer noch die SOMA Märkte!
wandern meint am 08.08.2011 19:14:34 ANTWORTEN >
denen zwei sieht man den Ganoven schon aus hundert Meter Entfernung an,bei Grünen und Gutmenschen sind das wichtige Leute für Österreich
wandern meint am 08.08.2011 15:23:17 ANTWORTEN >
Opernball; du zählst leider die falschen Leute auf,alle Verdachtsmomente gegen Grasser sind bisher im Sand verlaufen und wenn man den Meischberger hernimmt den du auf der Liste hast,die Zeitung muß ihn ununterbrochen Schadenersatz zahlen für falsche Verdächtigungen
elmer meint am 08.08.2011 11:07:40 ANTWORTEN >
Sicher nur ein Einzelfall aus der Kulturbereicherungsclique !!!
Sonst sind die alle ganz brav und naschen fleißig am Sozialtopf den der Steuerzahler füllen darf !!!!
elmer meint am 08.08.2011 10:54:37 ANTWORTEN >
Sicher ein EINZELFAll der notwendigen kulturellen Bereicherung
kanikel007 meint am 08.08.2011 08:36:17 ANTWORTEN >
wer sieht- einfach schießen!
wandern meint am 07.08.2011 19:42:30 ANTWORTEN >
das sind die Leute die unsere Pensionen bezahlen von einigen Grünen hier bei den Postern allen ernstes behauptet
Immer meint am 07.08.2011 18:15:46 ANTWORTEN >
Ab nach Albanien
kirsanno meint am 07.08.2011 16:30:37 ANTWORTEN >
Wann haben wir on ÖSTERREICH endlich eine Partei, wie die JOBBIK in UNGARN! FPÖ (X) die EINZIG wählbare OPTION bei der kommenden Nationalratswahl!
Opernball meint am 08.08.2011 13:12:22
Geh bitte: Scheuch, Grasser, Sommer, Meischberger, ... die FPÖ besteht doch selber aus lauter Kriminellen. Wenn die FPÖ etwas gegen Kriminelle macht, tut sie sich nur selber weh.
Seiten: 1
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