Dramatische Bilanz im Burgenland

3 Tote in 10 Tagen

Dramatische Bilanz im Burgenland

Segeln, Kiten und Surfen ist nicht nur schön, sondern auch gefährlich. Der Neusiedler See, als „Meer der Wiener“, hat seine gefährlichen Tücken. Erst vergangenen Dienstag ertrank Werner M. (46) aus Neuhofen/Krems. Dem Surfer verließen die Kräfte. Zwei Wochen davor war ein 61-jähriger Wiener beim Bootfahren ertrunken. Doch wo liegen die Gefahren? „Es liegt an der Größe des Sees, der geringen Tiefe und der Strömungen“, erklärt Polizist Toni Schwarzbauer aus Podersdorf. „Normalerweise ist der See nur 1,5 Meter tief, heuer aber zwei Meter, da werden die Wellen gefährlich steil.“ Aber nicht nur Sturm und Wellen bergen Gefahren in sich, oft ist es auch die mangelnde Ausbildung und Erfahrung der Sportler, beklagt Schwarzbauer.

Drittes Todesopfer
Sonntag früh war es traurige Gewissheit. Die Serie tödlicher Badeunfälle an Seen im Burgenland nimmt kein Ende. Am Samstagnachmittag verschwand Simone M. (16) aus Wien spurlos im Seebad St. Andrä am Zicksee und löste eine große Suchaktion aus. Erst am Sonntag wurde das Mädchen 15 Meter vom Ufer entfernt, in 80 Zentimeter Tiefe tot gefunden. Am tödlichen Unfall im Zicksee waren aber keine Wetterkapriolen schuld. Das behinderte Mädchen ertrank nach einen epileptischen Anfall, als es allein im See badete. Simone ist das dritte Todesopfer in nur 10 Tagen in burgenländischen Seen.

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