FBI-Lügendetektor brachte die Freiheit

98 Prozent-Treffer

 

FBI-Lügendetektor brachte die Freiheit

Der Test dauerte gerade einmal zwei Stunden und half entscheidend mit, Franz Ambrosi ein Leben in Freiheit zu bescheren. Am 22. Mai unterzog sich der Verdächtige einem Check durch einen Lügendetektor. Das Ergebnis (44 Seiten dick) war eindeutig: „Die Aussagen des Franz Ambrosi werden vom System als wahr bewertet“, heißt es im Protokoll, das ÖSTERREICH vorliegt. Ambrosi erreichte einen 98-prozentigen Wahrheitsgehalt, das Resultat wurde von Juristin Karin Prutsch der Beschwerde angehängt.

Stimmanalyse
Der Lügendetektor, der vom Ex-Kriminalisten Herbert Wagner aus Israel (dort 1997 entwickelt) nach Österreich importiert wurde, basiert auf der Stimmenanalyse. Es geht darum, das emotionale Profil des Sprechers zu identifizieren und die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden. Ambrosi beantwortete Fragen wie: „Haben Sie mit dem Seil Ihre Frau gewürgt?“ Dann durfte er in Ruhe den Tag des Vorfalls Revue passieren lassen und machte Aussagen zum Hergang seiner Stichverletzungen. Und wie im Bild oben dargestellt, spuckte der Test bei Ambrosi fast immer „Truth“ (Wahrheit) aus.

Laut Wagner, der die Berufsdetektivlizenz besitzt, waren bei den „tatrelevanten Aussagen keine Abweichungen und keine Hinweise auf Unwahrheiten ersichtlich“.

In Österreich ist diese Methode kein gesetzlich anerkanntes Beweismittel. Sie habe aber laut Wagner den gleichen Stellenwert wie eine Zeugenaussage.

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