Großeinsatz bei Schilfbrand am Neusiedler See

Grenzüberschreitend

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Großeinsatz bei Schilfbrand am Neusiedler See

Zu einem grenzüberschreitenden Löscheinsatzeinsatz ist es am Mittwoch bei einem Schilfbrand am südwestlichen Ufer des Neusiedler Sees gekommen. Die Feuerwehr Mörbisch wurde gegen Mittag wegen eines Brandes nahe der Staatsgrenze alarmiert. Um ihn bekämpfen zu können, fuhren die Einsatzkräfte nach Rücksprache mit der Feuerwehralarmzentrale in Eisenstadt auf ungarisches Staatsgebiet. Nach 20 Minuten konnte "Brand aus" gegeben werden, berichtete die FFW Mörbisch in einer Aussendung.

Rasch ausbreitender Brand
Um 11.30 Uhr heulte in Mörbisch die Sirene, nachdem eine Wiese und der angrenzende Teil des Schilfgürtels in Brand geraten waren. Zwölf Florianijünger brachen wenig später mit drei Fahrzeugen zum Einsatz auf. Der Brand drohte, auf einen wenige Meter entfernte Schilflagerplatz überzugreifen und breitete sich wegen des herrschenden starken Windes rasch im Schilfgürtel auf ungarischem Staatsgebiet aus.

Grenzüberschreitender Einsatz
Während die Besatzung eines Tanklöschfahrzeuges in der Nähe des Schilflagerplatzes mittels Hochdruckrohr und Feuerpatschen mit Löscharbeiten begann, fuhren die Kameraden mit einem Rüstlösch- und einem Mannschaftstransportfahrzeug auf ungarisches Gebiet, um von dort aus aktiv zu werden.

Hilfsbereite ungarische Kollegen
Zuvor verständigten sie die Alarmzentrale in Eisenstadt. Beim Landesfeuerwehrkommando hielt sich gerade eine Delegation der Feuerwehr aus Ödenburg (Sopron) zu Gesprächen auf, was die Kommunikation mit den ungarischen Stellen erheblich erleichterte.

Weiteres Feuer entdeckt
Auf der Rückfahrt wurden die Helfer auf ein weiteres Feuer aufmerksam, das etwa 300 Meter vom ursprünglichen Einsatzort ausgebrochen war. Auch dieser Brand war rasch gelöscht. Bereits am Dienstagabend hatte es laut Polizei an der selben Stelle gebrannt. Offenbar dürften Zündler am Werk gewesen sein, hieß es von der Exekutive.

Einsätze burgenländischer Wehren im benachbarten Ungarn sind laut Landesfeuerwehrkommando in einem Hilfsabkommen geregelt. In den einzelnen Komitaten gibt es dazu jeweils Ansprechpartner.

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