Rotes Kreuz hat 3,5 Millionen Euro Schulden

Burgenland

Rotes Kreuz hat 3,5 Millionen Euro Schulden

Als notwendige Sanierungsmaßnahme für das Rote Kreuz Burgenland hat die Belegschaft vorgeschlagen, den Rettungs- und Krankentransport auszugliedern und eine GesmbH hierfür zu gründen. Dabei würde der Insolvenzausgleichsfonds die gesamten Personalkosten übernehmen.Die von der Geschäftsleitung ausgesprochenen Kündigungen im Bereich der Rettungssanitäter und Gesundheits- und Sozialdienst sind für die Gewerkschaft und den Betriebsrat jedenfalls "der falsche Weg". Würden der Rettungs- und Krankentransport in einen eigenen Betrieb ausgegliedert werden, könnten Kosten und Aufwendungen transparenter und nachvollziehbarer gemacht werden. Dadurch hätte die öffentliche Hand mehr Einsicht und Klarheit, so die Gewerkschaft.

Zwangsausgleich
"Wir wollen, dass es diesmal zu einer Grundsanierung der Organisation kommt. So wie das Konzept aber aussieht, befürchten wir, dass wir in einem Jahr wieder an dieser Stelle stehen und über Sanierungsmaßnahmen beraten müssen", erklärte der Betriebsratsvorsitzende Josef Kurta. Ein Zwangsausgleich würde laut Arbeitnehmervertreter einen Neustart ermöglichen. Die Gläubigerversammlung würde sich auf 20 Prozent der Verbindlichkeiten einigen. Kündigungen hingegen seien keine zu erwarten.

Sanierungskonzept
Laut Gewerkschaft befindet sich das Rote Kreuz mit 3,5 Millionen Euro Schulden in einer schlechten finanziellen Situation. Zur Sanierung wurden 650.000 Euro vom Roten Kreuz Österreich und 1,65 Millionen Euro von Land und Gemeinden zugesichert. In einem Sanierungskonzept sind Einsparungen in der Höhe von rund 500.000 Euro im Verwaltungs- und Transportbereich vorgesehen. 18 Mitarbeiter mussten gekündigt werden.

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